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Antarktische Flora reagiert auf Klimawandel

Foto zeigt dichten grünen Moosteppich auf hellem Gestein, das an einigen Stellen durchblitzt

Der Klimawandel macht sich in der Antarktis stärker bemerkbar als bislang angenommen. Entsprechende Resultate liefern Untersuchungen australischer Biologen und Kernphysiker. Anhand von Kohlenstoff aus Kernwaffentests konnten sie nachweisen, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit antarktischer Moose in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat.

Kalifornien fällt trocken

Luftaufnahme eines sattgrünen Feldes mit langen Reihen von Sprinklern

Kalifornien geht das Wasser aus, zeigen seit acht Jahren laufende Satellitenmessungen. In diesem Zeitraum hat das große fruchtbare Tal, das den US-Bundesstaat der Länge nach durchzieht, etwa 31 Kubikkilometer Wasser verloren, haben amerikanische Forscher ermittelt. Der Hauptgrund ist die Bewässerung der zahllosen Anbauflächen mit Grundwasser, das nicht genügend rasch neugebildet wird.

Laue Luft hemmt Bergwälder

Luftaufnahme eines Nadelwaldes an einem sanften Berghang, im Hintergrund schneebedeckte Gipfel

Für Bergwälder bedeuten mildere Temperaturen nicht unbedingt einen Vorteil. Diesen verblüffenden Schluss legt eine Langzeitstudie amerikanischer und englischer Forscher nahe. In Jahren mit wenig und früh schmelzendem Schnee wuchs der von ihnen studierte Wald sogar besonders langsam. Der Grund: Den Bäumen fehlte es an Wasser.

Durstige Pflanzen verlieren den Bodenkontakt

Grafik zeigt Schema einer verzweigten Wurzel, gelblich dargestellt, von bläulichen Bläschen bedeckt, in einem grünen Drahtwürfel

Wenn es Pflanzen an Wasser mangelt, erschlaffen nicht nur ihre oberirdischen Organe. Leipziger und Hallenser Forscher haben erstmals zeigen können, dass auch die Pflanzenwurzel schrumpft und stellenweise den Kontakt zum Boden verliert.

Seesterne lassen sich volllaufen

Intensiv rot gefärbte Seesterne drängeln sich auf einer grauen Masse am Meeresgrund

Wer an heißen Tagen einen Sonnenstich vermeiden will, sollte ausreichend trinken. Dieses Prinzip auf die Spitze getrieben haben Seesterne in der Gezeitenzone. In Erwartung von Hitzestress lassen sich die Tiere regelrecht volllaufen, haben amerikanische Biologen entdeckt.

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