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Strömung schafft Vielfalt

Foto zeigt mit einem dichten, bunten Polster unterschiedlicher Organismen besiedelten Meeresboden

Wo ein reges Kommen und Gehen herrscht, da ist auch die biologische Vielfalt hoch. Diesen Zusammenhang haben amerikanische Ökologen am Beispiel verschiedener Meeresküsten nachweisen können. An Stellen mit einer starken Strömung kann sich demnach eine besonders artenreiche Fauna am Meeresgrund ansiedeln.

Neue Arten aus dem Nebelwald

Foto zeigt kleinen Frosch, von unten gesehen, mit durch die Haut schimmernden Organen

Auf tropischen Berggipfeln harrt eine enorme biologische Vielfalt der Entdeckung. Den Beleg liefert eine Expedition in die Nebelwälder Ecuadors. Zu ihrer reichen Ausbeute zählen eine Schlangenart und nicht weniger als 30 Froscharten, die der Wissenschaft bislang unbekannt waren.

Gelegenheit macht Vielfalt

Foto zeigt Blick vom Boden in ein dichtes, dunkles Blätterdach mit wenigen hellen Lücken, durch die Sonnenlicht fällt

Wo es eine Gelegenheit gibt, gibt es auch eine Spezies. Dank dieses Prinzips haben große Bäume keinen nennenswerten Effekt auf die Artenvielfalt in ihrer Umgebung, haben kanadische Biologen ermittelt. Vielmehr finden unter dem dichten Blätterdach kleine, spezialisierte Pflanzen ihr Auskommen.

Wild könnte Vielfalt fördern

Foto zeigt einen großen, braunen Schwanzlurch mit winzigen Augen, gehalten von zwei Händen

Hirsche scheinen einen erstaunlichen förderlichen Effekt auf die Fauna des Waldes zu haben. Diesen Schluss legt ein Experiment amerikanischer Biologinnen nahe. Dabei sank die Zahl und die Vielfalt von Schlangen, Lurchen und vielen Wirbellosen, sobald das Wild von einzelnen Waldflächen ferngehalten wurde.

Vogelvielfalt schützt vor Viren

Vögel sitzen auf Stromleitungen

Eine vielfältige Vogelfauna erfreut nicht nur Augen und Ohren von Naturliebhabern. Amerikanische Biologen haben ermittelt, dass eine hohe und ausgewogene Vogelvielfalt auch das Risiko senkt, sich mit dem West-Nil-Virus anzustecken. Der Grund dafür ist verblüffend einfach: Je mehr unterschiedliche Vögel es in einem Gebiet gibt, desto seltener saugen infizierte Mücken an einem für das Virus idealen Wirt.

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