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Thun frisst Thun

Makroaufnahme zeigt Fischlarve mit großem, silbrig schimmernden Auge, im transparenten Leib deutlich sichtbar eine kleinere Larve

Kannibalismus ist für junge Thunfische im negativen wie im positiven Sinn eine Frage des Überlebens, haben spanische und norwegische Forscher entdeckt. Bei verschiedenen Thunfischarten können sich die Larven demnach nur deshalb gut entwickeln, weil sie ihren Speiseplan durch kleinere Artgenossen ergänzen.

Kiefern bauen vor

Nahaufnahme von schlanken weißen 'Raupen' mit orangefarbenen Köpfen und schwarzen Punkten zwischen langen grünen Kiefernnadeln

Schon die Ahnung einer kommenden Gefahr kann ausreichen, um Pflanzen zu alarmieren. Entsprechende Resultate haben Versuche von Forschern in Berlin und Jena erbracht. Wenn ein Insekt seine Eier in Kiefernnadeln ablegt, leiten die Bäume Abwehrmaßnahmen ein, die den künftigen Larven das Leben schwer machen werden.

Meereswirbel mischen die Tiefsee auf

Foto zeigt Krabbe und kleine Napfschnecken in einem Wald von Bartwurmröhren, allesamt fahlweiß gefärbt

Die Tiefsee ist sehr viel wetterfühliger als gemeinhin angenommen. Entsprechende Beobachtungen präsentieren amerikanische und französische Forscherinnen im Magazin “Science”. Große Wirbel an der Meeresoberfläche können demnach selbst in mehr als zwei Kilometern Wassertiefe starke Strömungen hervorrufen – und so für eine rasche Verteilung von Wärme, Mineralien und Lebewesen sorgen.

Korallen haben zähe Larven

Foto zeigt verschiedene, dicht an dicht wachsende Korallen im lichtdurchfluteten, azurblauen Wasser

So eindrucksvoll Korallenriffe sind, so zart wirken die Larven der Korallen. Die Winzlinge verfügen allerdings über erstaunliche Ausdauer, haben zwei australische Meeresbiologen entdeckt. Obgleich sie nur aus zwei Zellschichten bestehen, können manche Larven mehrere Monate lang im Meer treiben und dann immer noch den Grundstock für eine neue Kolonie legen.

Kosmopoliten im Korallenriff

Foto zeigt bandartige durchsichtige Fischlarve im tiefblauen Meer

Rifffische haben einiges mit dem Löwenzahn und anderen Pflanzen gemein: Als Erwachsene an einem Ort verwurzelt, können sie ihre Nachkommen über große Entfernungen verbreiten. Die Effektivität dieser Methode belegt eine Studie amerikanischer Meeresbiologen. In genetischer Hinsicht unterscheiden sich Muränen vor Ostafrika demnach kaum von Artgenossen vor der Pazifikküste Mittelamerikas.

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