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Klimawandel verändert Gebirgsflora

Panoramafoto einer kargen trockenen Hochgebirgslandschaft, vier Nahaufnahmen blühender Pflanzen

Als Folge des Klimawandels muss die europäische Gebirgsflora enger zusammenrücken. Das belegt eine groß angelegte Untersuchung unter Federführung österreichischer Forscher. Binnen weniger Jahre haben demnach zahlreiche Pflanzen ihr Verbreitungsgebiet in größere Höhenlagen ausgedehnt. Während dies in Mittel- und Nordeuropa zu einem Anstieg der Artenzahl auf den Gipfeln geführt hat, ist im Mittelmeerraum bereits ein Verlust zu beobachten.

Antarktische Flora reagiert auf Klimawandel

Foto zeigt dichten grünen Moosteppich auf hellem Gestein, das an einigen Stellen durchblitzt

Der Klimawandel macht sich in der Antarktis stärker bemerkbar als bislang angenommen. Entsprechende Resultate liefern Untersuchungen australischer Biologen und Kernphysiker. Anhand von Kohlenstoff aus Kernwaffentests konnten sie nachweisen, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit antarktischer Moose in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat.

Klimawandel: Reaktionsträge Schelfmeere

Foto zeigt metallisch wirkendes Meer mit Eisschollen unter wolkenverhangenem Himmel

Hohe Konzentrationen des Treibhausgases Methan im Nordpolarmeer vor Sibirien sind nicht unbedingt eine Folge des derzeitigen Klimawandels. Zu diesem Schluss kommen deutsche, russische und kanadische Forscher. Ihrer Ansicht nach geht die jüngst beobachtete Übersättigung des Meerwassers mit Methan eher auf die schlagartige Erwärmung des Untergrunds gegen Ende der letzten Eiszeit zurück.

Meeresspiegel: Seit 130 Jahren schnell gestiegen

Wellen treffen auf die Küste

Seit Beginn der Industrialisierung ist der Meeresspiegel schneller gestiegen als in den rund zweitausend Jahren davor. Darauf deuten Ablagerungen an der US-Atlantikküste hin, die eine internationale Gruppe von Klimaforschern untersucht hat. Umstritten ist, ob sich daraus Vorhersagen ableiten lassen.

Schwedischer Gletscher gibt alte Baumreste frei

In Nordeuropa ist es so warm wie seit 7.000 Jahren nicht mehr. Zu diesem Schluss kommen schwedische Forscher nach der Altersbestimmung von Baumholz, das ein schmelzender Gletscher im Norden des Landes freigegeben hat.

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