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Beitrag verschlagwortet unter: eingeschleppte Arten

Pflanzliche Invasoren gliedern sich ein

Foto zeigt große, breite Dolde eines Riesen-Bärenklaus in sommerlicher Hügellandschaft

Wenn eingeschleppte Pflanzen ein neues Gebiet erobern, tun sie das eher im bildlichen Sinne. Zu diesem Schluss kommt eine sorgfältig koordinierte Studie in mehreren Ländern. Zwar können die Invasoren in ihrer neuen Heimat für Probleme sorgen. Typischerweise sind sie dort aber nicht viel häufiger als in ihrem Ursprungsgebiet.

Katzenfutter gegen Kröten

Agakröte in Australien

Katzenfutter könnte im Kampf gegen eine eingeschleppte Kröte helfen. Dieses Fazit ziehen australische Forscher nach ersten Feldversuchen. Durch das ölige Futter an den Rand eines Gewässers gelockt, können räuberische Ameisen den Nachwuchs der giftigen Agakröte wirksam dezimieren.

Trüffel-Invasion aus Asien

Schnitt durch den knollenförmigen Fruchtkörper einer Schwarzen Trüffel, dichte schwarze Masse, von weißen Strängen durchzogen

Nicht nur Pflanzen und Tiere haben mit eingeschleppter Konkurrenz zu kämpfen. Das belegt ein Zufallsfund italienischer Forscherinnen. In einem Trüffelhain nahe Turin stießen sie auf einen asiatischen Trüffelpilz, der sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die Schwarze Trüffel entwickeln könnte.

Pflanzliche Invasoren machen Druck

Nahaufnahme eines Blütenstandes mit kleinen, weißen Blüten

Die Zahl eingeschleppter Pflanzenarten in Europa hat sich in den letzten 25 Jahren mehr als verdreifacht. Das geht aus einem neuen Inventar gebietsfremder Arten hervor, das europäische Forscher erstellt haben. Demnach wachsen gut 5.800 Pflanzenarten in Europa in Gebieten, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. Mehr als 2.800 davon sind außereuropäischen Ursprungs.

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