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Schnecke auf großer Fahrt

Nahaufnahme eines orange-rötlichen Schneckengehäuses samt Deckel mit spiralförmigem Wachstumsmuster

Die Verschleppung von Spezies in neue Gebiete ist kein modernes Phänomen, belegen Untersuchungen Frankfurter Forscher. Schon vor rund 8.000 Jahren gelangte demnach eine Landschnecke von der Insel Sardinien auf das europäische und afrikanische Festland – sehr wahrscheinlich im Zuge des in der Jungsteinzeit erblühenden Seehandels im westlichen Mittelmeer.

Brückenkopf für Feuerameisen

Foto zeigt große Ameisenkönigin auf einem Untergrund aus weißen Larven, umgeben von kleineren Arbeiterinnen

Krankheitserreger und Computerviren breiten sich besonders rasch aus, nachdem sie einen gut vernetzten Menschen oder Rechner befallen haben. Das Gleiche gilt für die berüchtigte Feuerameise, hat eine internationale Forschergruppe entdeckt. Ursprünglich in Südamerika heimisch, konnte sich der Schädling im großen Stil ausbreiten, erst nachdem er in die Vereinigten Staaten eingeschleppt worden war.

Kosmopoliten im Korallenriff

Foto zeigt bandartige durchsichtige Fischlarve im tiefblauen Meer

Rifffische haben einiges mit dem Löwenzahn und anderen Pflanzen gemein: Als Erwachsene an einem Ort verwurzelt, können sie ihre Nachkommen über große Entfernungen verbreiten. Die Effektivität dieser Methode belegt eine Studie amerikanischer Meeresbiologen. In genetischer Hinsicht unterscheiden sich Muränen vor Ostafrika demnach kaum von Artgenossen vor der Pazifikküste Mittelamerikas.

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