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Themenarchiv für: Verkehr

Straßen stören Fledermäuse

Foto zeigt Fledermaus im Flug mit straff gespannten Flughäuten

Straßenverkehr stellt nicht nur eine unmittelbare Gefahr für Fledermäuse dar. Englische Biologen haben ermittelt, dass die Zahl der Fledermausarten und die Aktivität der Tiere in einem breiten Korridor entlang einer Autobahn reduziert ist. Der Effekt lässt sich noch in 1,6 Kilometern Entfernung nachweisen.

Keine Fernstraße durch die Serengeti

Serengeti Safari, Tanzania, Africa

Der Bau einer asphaltierten Fernstraße quer durch die Serengeti ist abgesagt. Naturschützer aus der ganzen Welt hatten seit fast einem Jahr gegen das Projekt protestiert. Wie die Regierung von Tansania in einem Schreiben an die UNESCO jetzt versichert, werde der Plan nicht weiter verfolgt. Stattdessen wird es nun voraussichtlich eine Umgehungsstraße geben.

Warnung vor Fernstraße durch die Serengeti

Gnu-Herde in der Serengeti

Durch den Serengeti Nationalpark in Tansania könnte bald eine zweispurige Fernstraße gut 50 Kilometer weit führen. Das Straßenprojekt könne das einzigartige Wildnisgebiet und Weltnaturerbe schädigen, warnen jetzt 27 Wissenschaftler und Naturschutzexperten in einem Artikel im Magazin “Nature”.

Magnetische Bäume offenbaren Luftverschmutzung

REM-Aufnahme unregelmäßig geformter heller Partikel auf welliger, dunkler Oberfläche, einige Vermessungsmarken eingezeichnet

Wer etwas über die Feinstaubbelastung an einer Straße erfahren will, muss nicht unbedingt teure Messstationen aufstellen. Die am Straßenrand wachsenden Bäume geben ebenfalls nützliche “Staubfänger” ab, lässt eine Pilotstudie amerikanischer Geowissenschaftler vermuten. An der Magnetisierbarkeit der Blätter lässt sich demnach ablesen, wie viele Feinstaubpartikel sich darauf abgelagert haben.

Häuserzeilen lenken Abgase

abgase aus einem auto

Wenn es Fußgängern im wahrsten Sinne des Wortes stinkt, sollten sie die Straßenseite wechseln. Englische Forscher haben ermittelt, dass die Luftströmung in einer Straßenschlucht ähnlich chaotisch sein kann wie die Wasserströmung in einem Fluss. Daher werden die Abgase der Autos auf einer Straßenseite weniger gut vom Wind verweht als auf der anderen.

Das Schiff ist ein Luftverschmutzer

Ein beladenes Containersciff liegt im Hafen vor Anker.

Die internationale Schifffahrt erzeugt mehr Abgase als bisher geschätzt. Im Vergleich zum Luftverkehr seien die Emissionen aus Tankern und Containerschiffen doppelt so hoch, heißt es in einem aktuellen Bericht der “International Maritime Organization” (IMO), eines Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die IMO liefert jenen Kritikern Argumente, die die Einbindung der Schifffahrt in globale Umweltschutzaktivitäten fordern.

Mehr Treibhausgase durch Biokraftstoff-Boom

urwald-brandrodung.jpg

Biokraftstoffe wie Maisethanol können den Ausstoß an Treibhausgasen auf lange Sicht nicht verringern – ganz im Gegenteil. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forschergruppen im Magazin “Science”. Die Umwandlung von Wäldern, Savannen oder Mooren in Anbauflächen würde Kohlendioxid-Emissionen verursachen, wie sie erst in einigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten wieder ausgeglichen wären.

Verkehrstrassen zerschneiden Landschaften

Verkehrstrasse A17

Wenn Straßen und Gleise Landschaften zerschneiden, hat das auf die Tier- und Pflanzenwelt große Auswirkungen. Am Beispiel Sachsen zeigt eine Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) jetzt, wie Freiräume in unserem Land stetig schrumpfen. Im Sächsischen Erzgebirge trägt die A 17 maßgeblich zur Landschaftszerschneidung bei. Foto: IÖR

Moose futtern Feinstaub

Autobahn-Moose

Moose sind prächtige Feinstaub-Filter. Wie ein biologisches Mikrofaser-Staubtuch schlucken sie große Mengen der Partikel aus der Luft. Viele Abgas-Bestandteile dienen ihnen sogar als Nahrung, fanden Bonner Biologen heraus. Manche Schadstoffe werden außerdem durch Bakterien abgebaut, die auf den Moosblättchen leben. In Bonn sollen die natürlichen Luftfilter nun testweise zur Straßenbegrünung eingesetzt werden. Moose auf der [...]

Zu viel Feinstaub in deutschen Städten

Die Belastung der Bevölkerung mit gesundheitsschädlichen Feinstäuben war im Jahr 2006 weiterhin zu hoch. Das ergab die Auswertung der vorläufigen Feinstaubdaten laut Umweltbundesamt (UBA). An 100 der zirka 450 Messstationen wurden demnach an mehr als 35 Tagen zu hohe Feinstaubkonzentrationen gemessen.



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