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Themenarchiv für: Natur- und Umweltschutz

Wieder mehr Tiger in Indien

Foto zeigt Tiger, durch einen trockenen Wald schreitend

Die Zahl der in Indien lebenden Tiger ist in den letzten vier Jahren um rund ein Sechstel gewachsen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die indische Regierung veröffentlicht hat. Auf dem Subkontinent dürften derzeit etwa 1.700 Vertreter der in ihrem Bestand stark gefährdeten Art leben – entsprechend gut der Hälfte der weltweiten Population.

Kalifornien fällt trocken

Luftaufnahme eines sattgrünen Feldes mit langen Reihen von Sprinklern

Kalifornien geht das Wasser aus, zeigen seit acht Jahren laufende Satellitenmessungen. In diesem Zeitraum hat das große fruchtbare Tal, das den US-Bundesstaat der Länge nach durchzieht, etwa 31 Kubikkilometer Wasser verloren, haben amerikanische Forscher ermittelt. Der Hauptgrund ist die Bewässerung der zahllosen Anbauflächen mit Grundwasser, das nicht genügend rasch neugebildet wird.

Pflanzliche Invasoren gliedern sich ein

Foto zeigt große, breite Dolde eines Riesen-Bärenklaus in sommerlicher Hügellandschaft

Wenn eingeschleppte Pflanzen ein neues Gebiet erobern, tun sie das eher im bildlichen Sinne. Zu diesem Schluss kommt eine sorgfältig koordinierte Studie in mehreren Ländern. Zwar können die Invasoren in ihrer neuen Heimat für Probleme sorgen. Typischerweise sind sie dort aber nicht viel häufiger als in ihrem Ursprungsgebiet.

Korallen haben zähe Larven

Foto zeigt verschiedene, dicht an dicht wachsende Korallen im lichtdurchfluteten, azurblauen Wasser

So eindrucksvoll Korallenriffe sind, so zart wirken die Larven der Korallen. Die Winzlinge verfügen allerdings über erstaunliche Ausdauer, haben zwei australische Meeresbiologen entdeckt. Obgleich sie nur aus zwei Zellschichten bestehen, können manche Larven mehrere Monate lang im Meer treiben und dann immer noch den Grundstock für eine neue Kolonie legen.

Nebelparder mit bewegter Vergangenheit

Blitzlichtaufnahme zeigt bräunliche, leopardenähnliche Großkatze mit großen Flecken auf Waldboden

Die Nebelparder Südostasiens haben eine bewegte Vergangenheit. Diesen Schluss legen Untersuchungen einer internationalen Forschergruppe nahe. Bedingt unter anderem durch einen verheerenden Vulkanausbruch, scheinen die nach wie vor geheimnisvollen Großkatzen auf dem besten Weg zu sein, sich in drei Spezies aufzuspalten.

Entdeckt: Der Vampir-Flugfrosch

Foto zeigt kleinen graubraunen Frosch mit gelben Augen

Einen außergewöhnlichen Frosch hat eine australische Forscherin im vietnamesischen Dschungel entdeckt. Die neue Art gehört zu den baumbewohnenden Ruderfröschen. Mit ihren großen Schwimmhäuten können die Tiere Gleitflüge über kurze Distanzen vollführen. Die Kaulquappen des Neulings tragen zudem kleine Hornzacken am Maul, die unwillkürlich an ein Vampirgebiss denken lassen.

Beifang: Folgenschwere Familienbande

Grafik zeigt schlanken, hellbraun gefärbten Delfin mit langer dünner Schnauze

Fischern gehen nicht nur die gewünschten Fischarten ins Netz oder an den Haken, sondern auch Haie, Meeresschildkröten und Delfine. Für die sozialen Meeressäuger stellt dieser Beifang ein besonderes Problem dar, demonstrieren Untersuchungen amerikanischer und argentinischer Forscher. Im Falle des La-Plata-Delfins trifft es demnach oft verwandte Individuen sowie Paare aus Männchen und Weibchen.

Seltener Sittich ist einzigartig

Foto zeigt mittelgroßen Papagei mit grünem, schwarz und gelb gesprenkelten Gefieder, aufgerichtet in Heidegestrüpp

Ein im Südwesten Australiens lebender Papagei bildet eine eigene Spezies. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach umfangreichen DNA-Analysen. Demnach dürfte die westliche Population des Erdsittichs seit rund zwei Millionen Jahren keine Gene mit ihren östlichen Verwandten ausgetauscht haben.

In der Schweiz lebt der Uhu gefährlich

Ein Uhu sitz auf einem Strommast

In der Schweiz sterben so viele Uhus durch Stromschlag an Freileitungsmasten, dass die Art regional vom Aussterben bedroht ist. Das zeigt eine Studie der Universität Bern im Wallis. Während die Uhu-Bestände in weiten Teilen Europas leicht ansteigen, stagnieren sie in der Schweiz oder sind gar rückläufig. Nur etwa 10 Prozent der Uhus im Wallis überleben das erste Jahr. Jedes vierte Tier stirbt durch Stromschlag an veralteten Freileitungsmasten, welche den heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr entsprechen.

Hörbar gesunde Riffe

Unterwasseraufnahme einer Taucherin im blaugrünen Wasser, Notizen machend

In welchem Zustand sich ein Korallenriff befindet, lässt sich schon an seinem Klang erahnen. Das haben englische und panamaische Meeresbiologen im Rahmen eines systematischen Vergleichs ermittelt. Ein insgesamt “gesundes” Riff verrät sich demnach durch einen kräftigen Geräuschpegel, tiefe bzw. hohe Frequenzen lassen auf die Vielfalt von Fischen und Wirbellosen schließen.

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