Top

Entspannter Umgang im Tropenwald

25. September 2007

Urwald_Sri_Lanka Obwohl in tropischen Wäldern ein Gedränge an Bäumen herrscht, ist der Umgangston zwischen den verschiedenen Arten insgesamt entspannt. Das hat ein Leipziger Ökologe gemeinsam mit zwei Kollegen aus Sri Lanka ermittelt. Nur selten stehen Bäume einer Art besonders selten oder häufig in der Nähe von Bäumen einer anderen Art. Innerhalb einer Art sind abstoßende oder anziehende Effekte dagegen recht häufig.

Foto: Nimal Gunatilleke, Universität Peradeniya
Lesen Sie die vollständige Nachricht auf der Scienceticker-Hauptseite.

Mikrosensoren überwachen Korallen

4. September 2007

Messungen-an-Korallen Die Einflüsse, denen Korallen ausgesetzt sind, können Forscher jetzt direkt an den Blumentieren messen. Ein entsprechendes Gerät hat eine Max-Planck-Forscherin aus Bremen entwickelt. Ihr so genannter Mikrosensor-Profiler kann direkt vor die Mundöffnung eines Korallenpolypen positioniert werden und sammelt dann kontinuierlich Messdaten. Die neue Technik hat bereits Hinweise zum Korallensterben im australischen Great Barrier Reef geliefert.

Die Forscherin Miriam Weber bei der Installation ihrer Messtechnik.
Foto: Christian Lott, MPI Bremen

Lesen

Verkehrstrassen zerschneiden Landschaften

16. August 2007

Wenn Straßen und Gleise Landschaften zerschneiden, hat das auf die Tier- und Pflanzenwelt große Auswirkungen. Am Beispiel Sachsen zeigt eine Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) jetzt, wie Freiräume in unserem Land stetig schrumpfen.

Verkehrstrasse A17
Im Sächsischen Erzgebirge trägt die A 17 maßgeblich zur Landschaftszerschneidung bei. Foto: IÖR
Lesen

Kudzu: Was die “grüne Pest” gefährlich macht

14. August 2007

Kudzu-Pflanzen Die japanische Kletterpflanze Kudzu hat eine Menge gute Seiten. Sie trägt hübsche, duftende Blüten und ist in ihrer Heimat sowohl als Heil- als auch Futterpflanze geschätzt. In den USA entwickelte sie sich dagegen zu einer Plage. Weil sie auf dem nordamerikanischen Kontinent keine natürlichen Feinde hat, verdrängte die schnell wachsende Kudzu auf Millionen Hektar Fläche die ursprüngliche Pflanzenwelt. Jetzt haben Ökologen festgestellt, dass Kudzu auch die Bodenchemie negativ verändert.

Kudzu-Überwucherung in den USA.
Foto: Jack Anthony

Lesen

Chinas Papierhunger nützt und schadet zugleich

27. Juli 2007

Altpapier-Ballen Die chinesische Papierindustrie bekommt sowohl gute als auch schlechte Noten in einer aktuellen Studie: Zum einen stärkt die steigende Produktion von Zellstoffen den Markt für recyclebare Papierabfälle. Zum anderen kaufen chinesische Produzenten auch im großen Stil Holz, das in bedrohten indonesischen Wäldern geschlagen wurde.

Altpapier: Im globalen Handel mittlerweile ein gefragter Rohstoff.
Foto: Piero Scandolara /Fotolia

Lesen

Großtrappe wird in Großbritannien heimisch

24. Juli 2007

Grosstrappe Einer der größten flugfähigsten Vögel der Welt ist auch einer der seltensten: die Großtrappe. In Großbritannien galt der ein Meter große und bis zu 20 Kilogramm schwere Vogel seit 1830 als ausgestorben. Vogelkundler versuchen in Zusammenarbeit mit Biologen der University of Bath seit vier Jahren, die Großtrappe wieder in freier Natur anzusiedeln. Jetzt können sie einen Erfolg vermelden: Ausgewilderte Weibchen legten ihre ersten Eier.

Großtrappe an ihrem Nest
Foto: IUCN Bustard Specialist Group

Lesen

Landschaftspflege bedroht regionale Arten

19. Juli 2007

Die bei uns praktizierte Landschaftspflege bedroht die genetische Vielfalt in der freien Natur: Bei Gehölzpflanzungen und Begrünungsmaßnahmen werden häufig Arten gepflanzt, die vor Ort noch gar nicht vorkamen. Durch die massenhafte Anpflanzung dieser so genannten “gebietsfremden Herkünfte” werde die regionale heimische Flora genetisch verändert, warnt das Bundesamt für Naturschutz (BfN). Lesen

Verwitternde Uranmunition gefährdet Grundwasser

19. Juni 2007

Panzerbrechende Uranmunition, die im Boden lagert und damit der Verwitterung ausgesetzt ist, wird schnell zersetzt. Uranverbindungen können so in das Grundwasser gelangen. Das zeigt eine Langzeitstudie des GSF Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Kooperation mit dem Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD). Lesen

Naturschutz auf Wiesen zahlt sich aus

18. April 2007

Wenn Wiesen, Weiden, Magerrasen und Heiden nach Naturschutzkriterien bewirtschaftet werden, steigt die Artenvielfalt deutlich an. Das beweist ein 1985 begonnenes Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen. Auf Flächen mit insgesamt mehr als 25.000 Hektar, die unter dem so genannten “Vertragsnaturschutz” stehen, stieg die Artenvielfalt unter den Pflanzen sprunghaft an.

Bluehende-Wiese
Blühende Wiesen unter Vertragsnaturschutz. Foto: AG Geobotanik, Uni Bonn
Lesen

Zu viel Feinstaub in deutschen Städten

29. Januar 2007

Die Belastung der Bevölkerung mit gesundheitsschädlichen Feinstäuben war im Jahr 2006 weiterhin zu hoch. Das ergab die Auswertung der vorläufigen Feinstaubdaten laut Umweltbundesamt (UBA). An 100 der zirka 450 Messstationen wurden demnach an mehr als 35 Tagen zu hohe Feinstaubkonzentrationen gemessen. Lesen

« Vorherige SeiteNächste Seite »

Werbung

Bottom
Clicky Web Analytics