Natur- und Umweltschutz

Bestäubung von Waldbäumen ist weltweit bedroht

Bestäubung von Waldbäumen ist weltweit bedroht

Menschliche Eingriffe wirken sich negativ auf die Bestäubung und Samenausbreitung von Bäumen und anderen Waldpflanzen aus. Verantwortlich ist in erster Linie der Rückgang der daran beteiligten Insekten, Vögel und Säugetiere. Damit verringert sich langfristig die Möglichkeit des Waldes, eigenständig nachzuwachsen. Dieser Effekt ist sowohl in tropischen Wäldern als auch in Wäldern der gemäßigten Breiten beobachtbar. Das zeigt ein Vergleich von 408 Studien zur Regeneration von Waldpflanzen in 34 Ländern rund um den Globus.

13.000 Pflanzenarten durch den Menschen verbreitet

13.000 Pflanzenarten durch den Menschen verbreitet

Wenn Menschen in neue Gebiete einwandern, schleppen sie Pflanzenarten mit ein. Wissenschaftler haben nun erstmalig eine Übersicht über diese vom Menschen verursachte Ausbreitung der Pflanzen auf andere Kontinente erstellt. Demnach wurden bereits 13.168 Pflanzenarten verschleppt. Das entspricht 3,9 Prozent der weltweiten Artenzahl an Pflanzen.

Neue Spezies: 186 auf einen Streich
Posted in: Natur- und Umweltschutz, Tierwelt 26. Februar 2014 19:30 1 Kommentar Weiter lesen →

Neue Spezies: 186 auf einen Streich

Wo das Leben blüht, da können sich auch ungeliebte Nutznießer bestens entwickeln: Indem sie Schmarotzerlarven untersuchten, die aus Raupen hervorkamen, konnten Biologen auf einen Schlag 186 neue Arten von Brackwespen identifizieren.

Düngemittel schwächen Gleichgewicht auf Wiesen

Düngemittel schwächen Gleichgewicht auf Wiesen

Dünger hat einen negativen Einfluss auf die Ökosysteme von Wiesen und Weiden. Er destabilisiert diese in globalem Maßstab, berichtet eine internationale Gruppe von Forschern. Ihre Studie berücksichtigt natürliche Ökosysteme auf allen fünf Kontinenten.

Übersehene Schimpansen

Übersehene Schimpansen

Im Norden des Kongobeckens gibt es eine große und bislang vernachlässigte Population von Menschenaffen. Entsprechende Belege liefern systematische Begehungen. Gemessen an den dabei gezählten Schlafnestern, leben entlang des Flusses Uelle mehrere Tausend Schimpansen.

Wintersport stresst Schneehasen
Posted in: Natur- und Umweltschutz, Tierwelt 8. November 2013 16:49 0 Kommentare Weiter lesen →

Wintersport stresst Schneehasen

Wenn Schneehasen und Menschen in den Alpen aufeinandertreffen, ist die Begeisterung höchst einseitig: Je mehr Wintertouristen in einem Gebiet unterwegs sind, desto mehr Stresshormone haben die dort lebenden Tiere im Blut.

Neues Raubtier identifiziert

Neues Raubtier identifiziert

Mit so charismatischen Vertretern wie Wölfen und Tigern stellen die Raubtiere eine nur kleine und gut untersuchte Tiergruppe. Umso bemerkenswerter ist die Beschreibung einer neuen Raubtierart durch nord- und südamerikanische Forscher. Im Zuge jahrelanger Arbeit in Museen gelang es ihnen, einen weiteren Makibären zu identifizieren – und schließlich auch in der freien Wildbahn aufzuspüren.

Schneller Schwund bei Schmetterlingen

Schneller Schwund bei Schmetterlingen

Europaweit geht die Zahl der auf Wiesen lebenden Schmetterlinge deutlich zurück. Bei manchen Arten hat sich der Bestand innerhalb von rund 10 Jahren halbiert. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA für den Zeitraum 1990 bis 2011.

Korallenschwund im Großen Barriereriff

Korallenschwund im Großen Barriereriff

Eines der größten und prächtigsten Korallenriffe der Erde, das Große Barriereriff vor Australien, hat in den letzten Jahrzehnten die Hälfte seiner Korallen verloren. Diese Fazit ziehen australische Meeresbiologen nach der Auswertung von mehreren Tausend Einzelerhebungen. Seit Mitte der 80er-Jahre ist der Anteil der von Korallen bewachsenen Fläche demnach von 28 auf knapp 14 Prozent gesunken.

Nanopartikel sollen Schiffslacke umweltverträglicher machen

Nanopartikel sollen Schiffslacke umweltverträglicher machen

Spezielle Nanopartikel in Schutzlacken könnten Schiffsrümpfe vor Bewuchs schützen und gleichzeitig die Umwelt weniger belasten als herkömmliche Anstriche. Mainzer Forscher setzen dafür auf Vanadiumpentoxid, das sich gut in Lacke einbinden lässt und im Meerwasser nur gering löslich sein soll.