Gehaltvoller Blütenstaub für dicke Brummer
6. Mai 2008
Blütenstaub dient nicht allein der Fortpflanzung, sondern auch als Belohnung für Bestäuber. Diese Funktion spiegelt sich in seinem Nährwert wider, haben britische und französische Biologen ermittelt. Wird eine Blütenpflanze ausschließlich von Insekten bestäubt, produziert sie deutlich gehaltvolleren Pollen. Lesen
Fledermäuse helfen bei der Aufforstung
7. April 2008
Mit Hilfe von Fledermäusen lassen sich Lücken in tropischen Wäldern besonders rasch wieder schließen. Entsprechende Resultate präsentieren Berliner und Erlanger Forscher im Fachblatt “Conservation Biology”. Nachdem sie künstliche Bäume als Tagesquartiere auf gerodeten Flächen aufgestellt hatten, verbreiteten die Flattertiere dort eine Vielzahl von Pflanzensamen. Lesen
Wintersportler stressen Auerhühner
3. März 2008
Der Winter ist für das Auerhuhn eine anstrengende Zeit. Das liegt nicht nur daran, dass die Temperaturen fallen und sich der Schnee auf die Vegetation legt, haben schweizerische Biologen gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und Österreich ermittelt. Zumindest im Schwarzwald bedeuten Skifahrer und Schneewanderer zusätzlichen Stress für den selten gewordenen Vogel. Lesen
Schwierige Auswilderung
21. Januar 2008
Die Auswilderung von Tieren, die in der Obhut des Menschen aufgewachsen sind, bringt erhebliche Probleme mit sich. Das verdeutlicht eine Studie britischer Verhaltensforscherinnen. In lediglich einem Drittel der von ihnen betrachteten Fälle schafften es die Tiere, sich erneut dauerhaft in ihrem angestammten Lebensraum zu etablieren. Lesen
Vögel tragen Resistenzen in die Arktis
14. Januar 2008
Gegen Antibiotika resistente Bakterien finden sich nicht nur dort, wo der Mensch solche Wirkstoffe einsetzt. Schwedische Forscher haben entdeckt, dass resistente Mikroben im Vogeldarm bis in die Arktis getragen werden. Etwa jeder zwölfte untersuchte Vogel beherbergte Kolibakterien, die gegen mindestens einen Wirkstoff resistent waren.
Schneeammer in der russischen Arktis. Foto: Dmitry Deshevykh /iStockphoto
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Angleichung auf Alpengipfeln
30. November 2007
Indem mildere Temperaturen die Alpengipfel für mehr Pflanzen zugänglich machen, geht dennoch ein Stück Vielfalt verloren. Das haben zwei Bayreuther und Leipziger Forscher in den Ostalpen beobachtet. Während die Artenzahl auf den untersuchten Gipfeln gestiegen ist, sind sich diese in ihrer Vegetation immer ähnlicher geworden.
Die Daten waren von Walther und seinen Studenten unter anderem an dem 3.262 Meter hohen Piz Languard gesammelt worden. Foto: Silje Berger/Universität Hannover Lesen
Seefrosch bedroht Wasserfrosch
30. November 2007
Einheimische europäische Wasserfrösche könnten durch eingewanderte oder importierte Seefrösche verdrängt werden. Das befürchten französische und deutsche Wissenschaftler, die Frösche in Frankreich und Nord-Spanien untersucht haben.
Der ursprünglich nur in Osteuropa vorkommende Seefrosch (Rana ridibunda) ist heue von Zentralasien bis nach Frankreich und Spanien anzutreffen. Foto: Dirk Schmeller/UFZ
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Arktischer Samenbunker wird herabgekühlt
16. November 2007
Die Samenbank auf dem arktischen Svalbard-Archipel steht kurz vor ihrer Vollendung. Die Betreiber haben nun damit begonnen, die tief in einen Berg gehauene Höhle auf minus 18 Grad Celsius abzukühlen. Ab Februar nächsten Jahres sollen Samen von bedeutenden Kulturpflanzen in der Anlage verwahrt werden, um notfalls darauf zurückgreifen zu können. Lesen
Achtbeinige Invasion
15. November 2007
Etwa alle zwei Jahre siedelt sich eine neue Spinnenart in Europa an, haben zwei Schweizer Ökologen ermittelt. Vermutlich als Blinde Passagiere in Frachtcontainern verschleppt, schaffen vor allem relativ große Arten den Sprung in das neue Gebiet.
Kaum größer als ein Fingernagel, ist die in Tropen und Subtropen beheimatete Scytodes thoracica inzwischen auch in Gebäuden überall in Europa zu finden. Foto: Jørgen Lissner Lesen
Invasoren retten Hawaiis ursprüngliche Pflanzen
1. Oktober 2007
Flora und Fauna auf Hawaii werden von einer Vielzahl „Einwanderer“ bedroht: Über 4.600 Pflanzen- und 140 verschiedene Vogelarten wurden schon vom Menschen auf die Inselkette eingeschleppt. In vielen Fällen verdrängen sie die ursprünglichen Arten. Doch einige der gefiederten Invasoren könnten heimische Pflanzen in Hawaiis Regenwäldern retten, entdeckten US-amerikanische Biologen.
Regenwald auf Hawaii.
Foto: John Santos /Dreamstime.com
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