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Themenarchiv für: Pflanzenwelt

Höheres Allergiepotenzial in gereizten Gräsern

Raster-EM-Aufnahme eines zerknautscht wirkenden Pollenkörnchens

Schadstoffe in der Luft schlagen Menschen möglicherweise auch indirekt auf die Gesundheit. Entsprechende Resultate haben Versuche österreichischer Mediziner erbracht. Werden Roggenpflanzen vorübergehend mit Ozon gereizt, bilden sie demnach Pollen mit einem höheren allergieauslösenden Potenzial.

Eine Weltkarte der Baumhöhe

Blick an einem Buchenstamm hoch in das Blätterdach

Eine neuartige Karte der irdischen Wälder hat ein amerikanischer Wissenschaftler erstellt. Die Karte basiert auf der Reflexion von Abermillionen Lichtechos, die von einem Satelliten in der Erdumlaufbahn registriert wurden, und zeigt im globalen Maßstab, wie hoch die Bäume in den Himmel ragen.

Rasen ist nicht “grün”

Foto von saftig grünem, kurz geschnittenen Rasen

Grünflächen sind nicht automatisch auch im übertragenen Sinne grün. Ganz und gar nicht “grün” sind private und öffentliche Rasenflächen, haben zwei amerikanische Forscherinnen ermittelt. Zumindest im US-Bundesstaat Kalifornien wird beim Bearbeiten des Rasens ein Vielfaches der Kohlendioxidmenge freigesetzt, die das Gras aus der Luft aufnehmen kann.

Laue Luft hemmt Bergwälder

Luftaufnahme eines Nadelwaldes an einem sanften Berghang, im Hintergrund schneebedeckte Gipfel

Für Bergwälder bedeuten mildere Temperaturen nicht unbedingt einen Vorteil. Diesen verblüffenden Schluss legt eine Langzeitstudie amerikanischer und englischer Forscher nahe. In Jahren mit wenig und früh schmelzendem Schnee wuchs der von ihnen studierte Wald sogar besonders langsam. Der Grund: Den Bäumen fehlte es an Wasser.

Durstige Pflanzen verlieren den Bodenkontakt

Grafik zeigt Schema einer verzweigten Wurzel, gelblich dargestellt, von bläulichen Bläschen bedeckt, in einem grünen Drahtwürfel

Wenn es Pflanzen an Wasser mangelt, erschlaffen nicht nur ihre oberirdischen Organe. Leipziger und Hallenser Forscher haben erstmals zeigen können, dass auch die Pflanzenwurzel schrumpft und stellenweise den Kontakt zum Boden verliert.

Gelegenheit macht Vielfalt

Foto zeigt Blick vom Boden in ein dichtes, dunkles Blätterdach mit wenigen hellen Lücken, durch die Sonnenlicht fällt

Wo es eine Gelegenheit gibt, gibt es auch eine Spezies. Dank dieses Prinzips haben große Bäume keinen nennenswerten Effekt auf die Artenvielfalt in ihrer Umgebung, haben kanadische Biologen ermittelt. Vielmehr finden unter dem dichten Blätterdach kleine, spezialisierte Pflanzen ihr Auskommen.

Träge Wälder

Foto zeigt spärlichen Bestand schlanker Nadelbäume vor schneebedeckter Bergkulisse

Die Wälder der Erde reagieren sehr träge auf den Klimawandel, lassen Modellrechnungen britischer Forscher vermuten. Nach einer Stabilisierung der Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre brauchen der Amazonas-Regenwald und die Wälder der nördlichen Breiten demnach Jahrzehnte, bis sie einen neuen Gleichgewichtszustand erreicht haben.

Wehrhafte Blüten

Foto zeigt Blütenstand aus kleinen weißen Blüten inmitten grüner Stängel

Wenn sich Blüten mit auffälligen Farben schmücken, wird dies meist als Einladung an Bienen und andere Bestäuber gedeutet. Ganz so harmlos ist die Farbenpracht nicht, sind englische und australische Forscher überzeugt. Mitunter scheint sie auch vor Gift zu warnen.

Parkverbots-Baum

Foto zeigt Vogelbeere, freistehend, mit roten Früchten

Auch vor der eigenen Haustür gibt es noch einiges zu entdecken. Britische Botaniker haben unter vermeintlich wohlbekannten Bäumen 14 neue Spezies und Hybride entdeckt. Eine der erstmals beschriebenen Arten wurde nach einem Parkverbotsschild benannt.

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