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Themenarchiv für: Pflanzenwelt

Pflanze härtet Echsen ab

Foto zeigt schnittigen Skink mit schwarz-brauner Zeichnung im Gras

Eine in Australien berüchtigte Giftpflanze könnte schließlich doch noch ihr Gutes haben. Das Gewächs produziert ein sehr ähnliches Toxin wie die eingeschleppte Agakröte. Wo es vorkommt, scheinen allesfressende Echsen daher vergleichsweise immun gegen das Krötengift zu sein, haben australische Biologen entdeckt.

1 Jahr, 19.000 neue Arten

Wörterwolke zeigt die Namen verschiedener systematischer Gruppen, die Wortgröße entsprechend dem Anteil neu entdeckter Spezies

Die Zahl der bekannten Spezies steigt in raschem Tempo, zeigt eine Erhebung amerikanischer Forscher. Im Jahr 2009 haben hauptberufliche und Hobbyforscher demnach 19.232 neue Arten von Tieren, Pflanzen, Algen, Pilzen und Mikroben beschrieben. Darunter waren 41 neue Säugetiere und 7 neue Vögel als Vertreter der vertrautesten und wohl am besten untersuchten Tiergruppen.

Antarktische Flora reagiert auf Klimawandel

Foto zeigt dichten grünen Moosteppich auf hellem Gestein, das an einigen Stellen durchblitzt

Der Klimawandel macht sich in der Antarktis stärker bemerkbar als bislang angenommen. Entsprechende Resultate liefern Untersuchungen australischer Biologen und Kernphysiker. Anhand von Kohlenstoff aus Kernwaffentests konnten sie nachweisen, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit antarktischer Moose in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat.

Kiefern bauen vor

Nahaufnahme von schlanken weißen 'Raupen' mit orangefarbenen Köpfen und schwarzen Punkten zwischen langen grünen Kiefernnadeln

Schon die Ahnung einer kommenden Gefahr kann ausreichen, um Pflanzen zu alarmieren. Entsprechende Resultate haben Versuche von Forschern in Berlin und Jena erbracht. Wenn ein Insekt seine Eier in Kiefernnadeln ablegt, leiten die Bäume Abwehrmaßnahmen ein, die den künftigen Larven das Leben schwer machen werden.

Pflanzliche Invasoren gliedern sich ein

Foto zeigt große, breite Dolde eines Riesen-Bärenklaus in sommerlicher Hügellandschaft

Wenn eingeschleppte Pflanzen ein neues Gebiet erobern, tun sie das eher im bildlichen Sinne. Zu diesem Schluss kommt eine sorgfältig koordinierte Studie in mehreren Ländern. Zwar können die Invasoren in ihrer neuen Heimat für Probleme sorgen. Typischerweise sind sie dort aber nicht viel häufiger als in ihrem Ursprungsgebiet.

Dünger, aus der Luft gegriffen

Foto zeigt leuchtend-grünes Moospolster auf zerfurchter graubrauner Baumrinde

Alte Bäume sind für den Wald möglicherweise wichtiger als bislang angenommen. Eine kanadische Forscherin hat ermittelt, dass in den Kronen alter Fichten große Mengen von Stickstoff gebunden und in organische Form überführt werden. Verantwortlich dafür sind Bakterien im Moosbewuchs der Äste.

Wald aus dem Eis

Foto zeigt Wurzelwerk, halb freigelegt in altem kargem Boden

Einen vor Jahrmillionen eingefrorenen Wald haben amerikanische Forscher im äußersten Norden Kanadas freigelegt. Unter Erdreich begraben und von der eisigen Kälte konserviert, kommen die alten Bäume infolge des Klimawandels wieder ans Tageslicht und beginnen zu verrotten.

Ein neuer Goldrausch

Foto zeigt Flechte als weißen geweihartigen Bewuchs mit sattbraunen blattartigen Fruchtkörpern auf einem Ast

Mehr als ein Jahrhundert nach dem Einfall der Glücksritter ist Alaska wieder für einen Goldrausch gut – zumindest im übertragenen Sinne. Europäische und amerikanische Forscher haben entlang der Pfade, auf denen unzählige Goldsucher an den Klondike strömten, nicht weniger als 766 Arten von Flechten und flechtenbewohnenden Pilzen identifiziert. Rund ein Zehntel davon lässt sich bislang keiner bekannten Art zuordnen.

Höheres Allergiepotenzial in gereizten Gräsern

Raster-EM-Aufnahme eines zerknautscht wirkenden Pollenkörnchens

Schadstoffe in der Luft schlagen Menschen möglicherweise auch indirekt auf die Gesundheit. Entsprechende Resultate haben Versuche österreichischer Mediziner erbracht. Werden Roggenpflanzen vorübergehend mit Ozon gereizt, bilden sie demnach Pollen mit einem höheren allergieauslösenden Potenzial.

Eine Weltkarte der Baumhöhe

Blick an einem Buchenstamm hoch in das Blätterdach

Eine neuartige Karte der irdischen Wälder hat ein amerikanischer Wissenschaftler erstellt. Die Karte basiert auf der Reflexion von Abermillionen Lichtechos, die von einem Satelliten in der Erdumlaufbahn registriert wurden, und zeigt im globalen Maßstab, wie hoch die Bäume in den Himmel ragen.



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