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Abwasser-Substanzen in Regenwürmern

25. Februar 2008

Foto zeigt zwei weiß-behandschuhte Hände, die einen tiefbraunen Klumpen Mutterboden halten, aus dem einige rosige Regenwürmer herausschauenWas durch Spülbecken oder Toilette rauscht, ist noch längst nicht aus der Welt. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass Regenwürmer viele Verbindungen aus Klärschlamm aufnehmen, nachdem dieser als Dünger ausgebracht worden ist. Da die Würmer wiederum von Vögeln, Säugern und anderen Tieren gefressen werden, könnten sich diese Verbindungen - teils in konzentrierter Form - im Nahrungsnetz ausbreiten. Lesen

Das Schiff ist ein Luftverschmutzer

15. Februar 2008

Ein beladenes Containersciff liegt im Hafen vor Anker. Die internationale Schifffahrt erzeugt mehr Abgase als bisher geschätzt. Im Vergleich zum Luftverkehr seien die Emissionen aus Tankern und Containerschiffen doppelt so hoch, heißt es in einem aktuellen Bericht der “International Maritime Organization” (IMO), eines Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die IMO liefert jenen Kritikern Argumente, die die Einbindung der Schifffahrt in globale Umweltschutzaktivitäten fordern. Lesen

“Junk Food” lässt Tölpelküken darben

13. Februar 2008

Fischereischiffe auf hoher See werden oft von Scharen von Vögeln begleitet. Für die Tiere sind die reichlich anfallenden Fischereiabfälle jedoch ein zweischneidiges Schwert, haben französische und südafrikanische Biologen ermittelt. Ausgewachsene Kaptölpel kommen mit dem “Junk Food” zwar bequem über die Runden. Sobald sie Nestlinge versorgen müssen, macht sich jedoch der geringe Nährwert der Abfälle bemerkbar. Lesen

Mehr Treibhausgase durch Biokraftstoff-Boom

7. Februar 2008

Fotos: Sehr großer Baum in einem dichten Wald; Brandrodung, brennende Bäume, graue Rauchschwaden Biokraftstoffe wie Maisethanol können den Ausstoß an Treibhausgasen auf lange Sicht nicht verringern - ganz im Gegenteil. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forschergruppen im Magazin “Science”. Die Umwandlung von Wäldern, Savannen oder Mooren in Anbauflächen würde Kohlendioxid-Emissionen verursachen, wie sie erst in einigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten wieder ausgeglichen wären. Lesen

Schwierige Auswilderung

21. Januar 2008

Foto: Kalifornischer Kondor hockt auf einem vertrockneten Ast; großer schwarz gefiederter Vogel mit federlosem, rötlichen Gesicht; am Flügel befestigt eine NummernplaketteDie Auswilderung von Tieren, die in der Obhut des Menschen aufgewachsen sind, bringt erhebliche Probleme mit sich. Das verdeutlicht eine Studie britischer Verhaltensforscherinnen. In lediglich einem Drittel der von ihnen betrachteten Fälle schafften es die Tiere, sich erneut dauerhaft in ihrem angestammten Lebensraum zu etablieren. Lesen

Mehr Hurrikane kein Zeichen für Klimawandel

15. Januar 2008

Von Korallen vor Venezuela werden Proben genommen Die Rekordzahl an karibischen Hurrikanen im Jahr 2005 kann nicht als Indiz für den Klimawandel gesehen werden. Nicht die vom Menschen angestoßene globale Erwärmung, sondern natürliche Klimaschwankungen waren wahrscheinlich für die Stürme verantwortlich. Darauf deuten Analysen von Korallendaten hin, die Kieler Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) jetzt vorgelegt haben.

An einem Korallenstock der Art Diploria strigosa werden Proben genommen. Foto: M. Pfeiffer, IFM-GEOMAR
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Vögel tragen Resistenzen in die Arktis

14. Januar 2008

Schneeammer (Plectrophenax nivalis)Arktis, Kolguev Island, Russia Gegen Antibiotika resistente Bakterien finden sich nicht nur dort, wo der Mensch solche Wirkstoffe einsetzt. Schwedische Forscher haben entdeckt, dass resistente Mikroben im Vogeldarm bis in die Arktis getragen werden. Etwa jeder zwölfte untersuchte Vogel beherbergte Kolibakterien, die gegen mindestens einen Wirkstoff resistent waren.

Schneeammer in der russischen Arktis. Foto: Dmitry Deshevykh /iStockphoto
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Klimatagebuch fürs Handy

30. November 2007

Foto: Handy mit Tagebuchmenü in italienischer Sprache, im Hintergrund die mobgas-WebsiteWer sich seinen ganz persönlichen Einfluss auf das Klima vor Augen führen möchte, kann das mit einem Online-Tagebuch tun. Per Mobiltelefon aktualisiert, berechnet das System den individuell verursachten Ausstoß der drei wichtigsten Treibhausgase.

mobGAS steht in 21 Sprachen kostenlos zur Verfügung. Foto: European Commission Lesen

Angleichung auf Alpengipfeln

30. November 2007

Indem mildere Temperaturen die Alpengipfel für mehr Pflanzen zugänglich machen, geht dennoch ein Stück Vielfalt verloren. Das haben zwei Bayreuther und Leipziger Forscher in den Ostalpen beobachtet. Während die Artenzahl auf den untersuchten Gipfeln gestiegen ist, sind sich diese in ihrer Vegetation immer ähnlicher geworden.

Foto: Links im Vordergrund ein spärlich bewachsener Steilhang, daran gerade eben zu erkennen ein Mensch beim Sammeln von Pflanzen, rechts ein Alpenpanaroma mit Gipfeln und Tälern, einigen Schneezungen, unter strahlend blauem Himmel

Die Daten waren von Walther und seinen Studenten unter anderem an dem 3.262 Meter hohen Piz Languard gesammelt worden. Foto: Silje Berger/Universität Hannover Lesen

Seefrosch bedroht Wasserfrosch

30. November 2007

Osteuropäischer Seefrosch Einheimische europäische Wasserfrösche könnten durch eingewanderte oder importierte Seefrösche verdrängt werden. Das befürchten französische und deutsche Wissenschaftler, die Frösche in Frankreich und Nord-Spanien untersucht haben.

Der ursprünglich nur in Osteuropa vorkommende Seefrosch (Rana ridibunda) ist heue von Zentralasien bis nach Frankreich und Spanien anzutreffen. Foto: Dirk Schmeller/UFZ
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