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Vögel tragen Resistenzen in die Arktis

14. Januar 2008

Schneeammer (Plectrophenax nivalis)Arktis, Kolguev Island, Russia Gegen Antibiotika resistente Bakterien finden sich nicht nur dort, wo der Mensch solche Wirkstoffe einsetzt. Schwedische Forscher haben entdeckt, dass resistente Mikroben im Vogeldarm bis in die Arktis getragen werden. Etwa jeder zwölfte untersuchte Vogel beherbergte Kolibakterien, die gegen mindestens einen Wirkstoff resistent waren.

Schneeammer in der russischen Arktis. Foto: Dmitry Deshevykh /iStockphoto
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Klimatagebuch fürs Handy

30. November 2007

Foto: Handy mit Tagebuchmenü in italienischer Sprache, im Hintergrund die mobgas-WebsiteWer sich seinen ganz persönlichen Einfluss auf das Klima vor Augen führen möchte, kann das mit einem Online-Tagebuch tun. Per Mobiltelefon aktualisiert, berechnet das System den individuell verursachten Ausstoß der drei wichtigsten Treibhausgase.

mobGAS steht in 21 Sprachen kostenlos zur Verfügung. Foto: European Commission Lesen

Angleichung auf Alpengipfeln

30. November 2007

Indem mildere Temperaturen die Alpengipfel für mehr Pflanzen zugänglich machen, geht dennoch ein Stück Vielfalt verloren. Das haben zwei Bayreuther und Leipziger Forscher in den Ostalpen beobachtet. Während die Artenzahl auf den untersuchten Gipfeln gestiegen ist, sind sich diese in ihrer Vegetation immer ähnlicher geworden.

Foto: Links im Vordergrund ein spärlich bewachsener Steilhang, daran gerade eben zu erkennen ein Mensch beim Sammeln von Pflanzen, rechts ein Alpenpanaroma mit Gipfeln und Tälern, einigen Schneezungen, unter strahlend blauem Himmel

Die Daten waren von Walther und seinen Studenten unter anderem an dem 3.262 Meter hohen Piz Languard gesammelt worden. Foto: Silje Berger/Universität Hannover Lesen

Seefrosch bedroht Wasserfrosch

30. November 2007

Osteuropäischer Seefrosch Einheimische europäische Wasserfrösche könnten durch eingewanderte oder importierte Seefrösche verdrängt werden. Das befürchten französische und deutsche Wissenschaftler, die Frösche in Frankreich und Nord-Spanien untersucht haben.

Der ursprünglich nur in Osteuropa vorkommende Seefrosch (Rana ridibunda) ist heue von Zentralasien bis nach Frankreich und Spanien anzutreffen. Foto: Dirk Schmeller/UFZ
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Rekorderwärmung in Nord- und Ostsee

19. November 2007

ESA_Nordsee_Ostsee Die Wassertemperaturen in Nord- und Ostsee sind in den letzten 20 Jahren rascher gestiegen als jemals zuvor seit Beginn der Messungen. Das hat eine deutsche Forscherin gemeinsam mit einem dänischen Kollegen ermittelt. Wahrscheinlich eine Folge des Klimawandels, dürfte die Veränderung der Umweltbedingungen nicht ohne Folgen für die Tierwelt bleiben.

Gemessen am Wasservolumen, ist die Ostsee etwa halb so groß wie die Nordsee. Ihre einzige Verbindung mit dem salzigen Meer stellen Kattegat bzw. Skagerrak dar. Bild: ESA Lesen

Arktischer Samenbunker wird herabgekühlt

16. November 2007

Zeichnung zeigt die nächtliche Ansicht eines Tunnelausgangs, aus dem warmes Licht dringt; vor dem Ausgang stehen zwei Menschen auf einer Straße, die im weiten Bogen den Berg hinabführtDie Samenbank auf dem arktischen Svalbard-Archipel steht kurz vor ihrer Vollendung. Die Betreiber haben nun damit begonnen, die tief in einen Berg gehauene Höhle auf minus 18 Grad Celsius abzukühlen. Ab Februar nächsten Jahres sollen Samen von bedeutenden Kulturpflanzen in der Anlage verwahrt werden, um notfalls darauf zurückgreifen zu können. Lesen

Achtbeinige Invasion

15. November 2007

Foto einer hell-/dunkelbraun 'getigerten' Spinne auf hellem UntergrundEtwa alle zwei Jahre siedelt sich eine neue Spinnenart in Europa an, haben zwei Schweizer Ökologen ermittelt. Vermutlich als Blinde Passagiere in Frachtcontainern verschleppt, schaffen vor allem relativ große Arten den Sprung in das neue Gebiet.

Kaum größer als ein Fingernagel, ist die in Tropen und Subtropen beheimatete Scytodes thoracica inzwischen auch in Gebäuden überall in Europa zu finden. Foto: Jørgen Lissner Lesen

Invasoren retten Hawaiis ursprüngliche Pflanzen

1. Oktober 2007

Regenwald auf Hawaii Flora und Fauna auf Hawaii werden von einer Vielzahl „Einwanderer“ bedroht: Über 4.600 Pflanzen- und 140 verschiedene Vogelarten wurden schon vom Menschen auf die Inselkette eingeschleppt. In vielen Fällen verdrängen sie die ursprünglichen Arten. Doch einige der gefiederten Invasoren könnten heimische Pflanzen in Hawaiis Regenwäldern retten, entdeckten US-amerikanische Biologen.

Regenwald auf Hawaii.
Foto: John Santos /Dreamstime.com

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Entspannter Umgang im Tropenwald

25. September 2007

Urwald_Sri_Lanka Obwohl in tropischen Wäldern ein Gedränge an Bäumen herrscht, ist der Umgangston zwischen den verschiedenen Arten insgesamt entspannt. Das hat ein Leipziger Ökologe gemeinsam mit zwei Kollegen aus Sri Lanka ermittelt. Nur selten stehen Bäume einer Art besonders selten oder häufig in der Nähe von Bäumen einer anderen Art. Innerhalb einer Art sind abstoßende oder anziehende Effekte dagegen recht häufig.

Foto: Nimal Gunatilleke, Universität Peradeniya
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Palmöl könnte umweltfreundlicher gewonnen werden

18. September 2007

Abwasser-Palmoelmuehle Seit dem Diesel Biokraftstoffe beigemischt werden müssen, ist die Nachfrage nach Palmöl stark gestiegen. Die Produktion in den wichtigsten Exportländern Malaysia und Indonesien ist allerdings meist alles andere als umweltfreundlich. Braunschweiger Forscher schlagen ein neues Verfahren vor, das die Ökobilanz deutlich verbessert.

Abwasserteich einer indonesischen Palmölmühle. Foto: Frank Schuchardt, FAL
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