Meeresforschung

Quecksilber-Archiv in Seegras

Quecksilber-Archiv in Seegras

Einträge von Quecksilber in die Umwelt sind kein neuzeitliches Phänomen. Das demonstriert Jahrtausende altes Material, das spanische Forscher aus Seegraswiesen im Mittelmeer geborgen haben. Schon vor etwa 2.500 Jahren gelangte über Flüsse und Atmosphäre demnach vermehrt Quecksilber ins Meer – vermutlich eine Folge intensivierten Bergbaus auf der iberischen Halbinsel.

Isländischer Vulkan-Dünger
Posted in: Atmosphäre, Meeresforschung 13. März 2013 19:05 0 Kommentare Weiter lesen →

Isländischer Vulkan-Dünger

Im Jahr 2010 brachte die Ausbruchserie des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull nicht nur die Flugpläne in Nord- und Mitteleuropa durcheinander. Eine internationale Forschergruppe hat ermittelt, dass die Vulkanasche im Nordatlantik wie ein Dünger gewirkt haben dürfte. Indem die Asche ins Meer gelangte, ließ sie demnach die Konzentration des Eisens als wichtigem Nährstoff für Algen steigen.

Koralle hält sich Gärtner
Posted in: Meeresforschung, Tierwelt 8. November 2012 20:00 0 Kommentare Weiter lesen →

Koralle hält sich Gärtner

Wer am Untergrund festgewachsen ist, kann im Notfall immer noch mobile Helfer zur Stelle rufen. Nach diesem Prinzip verfahren nicht nur viele Pflanzen, sondern auch eine tropische Koralle, haben zwei amerikanische Meeresbiologen entdeckt. Bei Kontakt mit einer giftigen Alge gibt das Blumentier Substanzen an das Meerwasser ab, die korallenbewohnende Fische zum Unkrautjäten animieren.

Seeigel-Larven leiden unter saurem Wasser
Posted in: Meeresforschung, Tierwelt 25. Oktober 2012 11:20 0 Kommentare Weiter lesen →

Seeigel-Larven leiden unter saurem Wasser

Die zunehmende Versauerung der Ozeane verlangsamt das Wachstum von Seeigel-Larven. Das haben Meeresforscher aus Kiel und Göteborg experimentell nachgewiesen. Die sogenannten Pluteuslarven wachsen demnach nicht nur langsamer, sie verbrauchen auch mehr Energie. Die längere Entwicklungsdauer erhöht das Risiko der Larven, von den zahlreichen Räubern im Ozean gefressen zu werden.

Walhaie machen Aufwärmpausen
Posted in: Meeresforschung, Tierwelt 17. Oktober 2012 01:01 0 Kommentare Weiter lesen →

Walhaie machen Aufwärmpausen

Obwohl Fische nicht Luft holen müssen, verbringen sie oft längere Zeit nahe der Wasseroberfläche. Möglicherweise, um etwas Wärme zu tanken, lassen Beobachtungen australischer und amerikanischer Forscher vermuten. Der größte Fisch in den Weltmeeren, der Walhai, hält sich demnach umso länger an der Oberfläche auf, je länger der vorausgehende Tauchgang gedauert hat.

Korallenschwund im Großen Barriereriff

Korallenschwund im Großen Barriereriff

Eines der größten und prächtigsten Korallenriffe der Erde, das Große Barriereriff vor Australien, hat in den letzten Jahrzehnten die Hälfte seiner Korallen verloren. Diese Fazit ziehen australische Meeresbiologen nach der Auswertung von mehreren Tausend Einzelerhebungen. Seit Mitte der 80er-Jahre ist der Anteil der von Korallen bewachsenen Fläche demnach von 28 auf knapp 14 Prozent gesunken.

Weniger Biomasse auf der Erde
Posted in: Meeresforschung 27. August 2012 21:00 2 Kommentare Weiter lesen →

Weniger Biomasse auf der Erde

Die lebende Masse der Erde ist deutlich geringer als bislang angenommen. Das haben Potsdamer Geowissenschaftler und amerikanische Kollegen bei einer Erhebung des Lebens im Meeresboden ermittelt. Einzellige Organismen im Sediment bringen es demnach auf lediglich 4 Milliarden Tonnen Kohlenstoff und nicht etwa auf 300 Milliarden.

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Tintenfisch wirft Arme ab
Posted in: Meeresforschung, Tierwelt 3. August 2012 16:11 0 Kommentare Weiter lesen →

Tintenfisch wirft Arme ab

Eidechsen können ihren zuckenden Schwanz abwerfen, um Angreifer zu verwirren. Einen ganz ähnlichen Trick beherrscht auch ein kleiner Tintenfisch im Pazifik, hat eine amerikanische Meeresbiologin nachweisen können. Werden die Tiere gereizt, schnüren sie einen oder mehrere ihrer leuchtenden und sich windenden Arme ab und ergreifen dann die Flucht.

Rastlose Riesen
Posted in: Meeresforschung, Tierwelt 14. Mai 2012 15:40 0 Kommentare Weiter lesen →

Rastlose Riesen

Riesenmantas zählen zu den größten, allerdings auch zu den am schlechtesten erforschten Fischen des Meeres. Etwas Licht in das Leben der auch als Teufelsrochen bekannten Tiere bringt nun eine Studie englischer und mexikanischer Forscher. Die Mantas erwiesen sich dabei als rastlose Wanderer.

Plastikmüll hilft Hochsee-Wanzen

Plastikmüll hilft Hochsee-Wanzen

Plastikmüll kommt manchen Meeresbewohnern durchaus gelegen. Das zeigt eine Untersuchung amerikanischer Biologinnen. Dem Meerwasserläufer, einem der wenigen Insekten des offenen Meeres, eröffnen im Wasser treibende Kunststoffteilchen zusätzliche Gelegenheiten zur Eiablage und fördern so seine Vermehrung.