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Themenarchiv für: Landwirtschaft

Pflanzenduo macht salzige Böden fruchtbar

Foto zeigt eine von beinahe mannshohem Gras dicht bewachsene Fläche, mittendrin stehen zwei Männer

Selbst auf stark versalzenen Böden lässt sich Landwirtschaft betreiben. Diesen Schluss legen Feldversuche pakistanischer und amerikanischer Forscher nahe. In Gesellschaft mit einem salzspeichernden Gewächs angebaut, kann ein Wüstengras auf salzhaltigen Böden sogar mit Brackwasser gegossen werden und liefert dennoch hochwertiges Viehfutter.

Vorerst keine Ernteverluste durch Insektensterben

Hummel auf einer Blüte

Das massenhafte Sterben von Honigbienen und der generelle Rückgang der Insekten hat noch keinen negativen Einfluss auf die globale Landwirtschaft. Nimmt aber der Anbau von jenen Pflanzen weiter zu, die von tierischen Bestäubern abhängig sind, könnte es langfristig zu Ernteverlusten kommen. Das sagt ein internationales Forscherteam voraus.

Treibhäuser kühlen Almería

Weltraumaufnahme zeigt weiß 'gekachelte' Ebene südlich eines dunklen Gebirges, unterhalb davon blaues Meer

Einen Treibhauseffekt der etwas anderen Art glauben spanische Forscher ausgemacht zu haben. Ihren Untersuchungen zufolge, sind die Temperaturen in der Provinz Almería in den letzten Jahren gesunken, während sie im übrigen Spanien gestiegen sind. Den Grund vermuten die Forscher in den zahllosen Treibhäusern mit ihren hellen Dächern.

Trüffel-Invasion aus Asien

Schnitt durch den knollenförmigen Fruchtkörper einer Schwarzen Trüffel, dichte schwarze Masse, von weißen Strängen durchzogen

Nicht nur Pflanzen und Tiere haben mit eingeschleppter Konkurrenz zu kämpfen. Das belegt ein Zufallsfund italienischer Forscherinnen. In einem Trüffelhain nahe Turin stießen sie auf einen asiatischen Trüffelpilz, der sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die Schwarze Trüffel entwickeln könnte.

Weniger Aufwand für einen guten Tropfen

Ein Glas Rotwein mit Trauben und einer Flasche im Hintergrund

Umweltbewusste Weinfreunde greifen gerne zu Ökoprodukten. Nicht ganz zu Unrecht, haben italienische und amerikanische Forscherinnen ermittelt. In dem von ihnen studierten Fall war der Ressourcenaufwand für eine Flasche Ökowein nur halb so groß wie der für ein herkömmlich produziertes Pendant. Das berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe.

Pestizide könnten Krötenmännchen verweiblichen

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Der Wassergraben inmitten von Feldern ist für eine Kröte nicht unbedingt ein idealer Platz. Das hat eine amerikanische Biologin ermittelt. Bei ihrer Studie fand sie umso mehr verweiblichte Krötenmännchen, je stärker das jeweilige Gebiet landwirtschaftlich genutzt wurde. Mitverantwortlich für diesen Effekt dürften Pestizide sein, die das Hormonsystem der Amphibien beeinflussen.

Abwasser-Substanzen in Regenwürmern

Was durch Spülbecken oder Toilette rauscht, ist noch längst nicht aus der Welt. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass Regenwürmer viele Verbindungen aus Klärschlamm aufnehmen, nachdem dieser als Dünger ausgebracht worden ist. Da die Würmer wiederum von Vögeln, Säugern und anderen Tieren gefressen werden, könnten sich diese Verbindungen – teils in konzentrierter Form – im Nahrungsnetz ausbreiten.

Mehr Treibhausgase durch Biokraftstoff-Boom

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Biokraftstoffe wie Maisethanol können den Ausstoß an Treibhausgasen auf lange Sicht nicht verringern – ganz im Gegenteil. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forschergruppen im Magazin “Science”. Die Umwandlung von Wäldern, Savannen oder Mooren in Anbauflächen würde Kohlendioxid-Emissionen verursachen, wie sie erst in einigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten wieder ausgeglichen wären.

Arktischer Samenbunker wird herabgekühlt

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Die Samenbank auf dem arktischen Svalbard-Archipel steht kurz vor ihrer Vollendung. Die Betreiber haben nun damit begonnen, die tief in einen Berg gehauene Höhle auf minus 18 Grad Celsius abzukühlen. Ab Februar nächsten Jahres sollen Samen von bedeutenden Kulturpflanzen in der Anlage verwahrt werden, um notfalls darauf zurückgreifen zu können.

Fleischverzehr fördert Erderwärmung

Rinder

Der Verzehr von einem Kilogramm Rindfleisch produziert mehr Treibhausgase als drei Stunden Autofahren – etwa 250 Kilometer Strecke -, wobei man die heimische Wohnung noch hell erleuchtet zurück lassen dürfte. Zu diesem Resultat gelangten japanische Forscher, welche die Produktionsbedingungen von Rindfleisch untersuchten.

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