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Themenarchiv für: Landwirtschaft

Reaktionsstarke Blattläuse

Makroaufnahme zeigt hellgrüne Blattlaus ohne Flügel mit dunklen Punktaugen und kleinere Nachkommen auf einem Blatt

Evolutionäre Vorgänge benötigen nicht unbedingt Jahre oder Jahrhunderte, um ihre Wirkung zu entfalten, belegt eine Studie amerikanischer Biologen. Blattläuse können demnach binnen Tagen ihre Populationsstruktur verändern, wenn sie Konkurrenten oder Fressfeinden ausgesetzt sind – und so ihre Produktivität optimieren.

Kalifornien fällt trocken

Luftaufnahme eines sattgrünen Feldes mit langen Reihen von Sprinklern

Kalifornien geht das Wasser aus, zeigen seit acht Jahren laufende Satellitenmessungen. In diesem Zeitraum hat das große fruchtbare Tal, das den US-Bundesstaat der Länge nach durchzieht, etwa 31 Kubikkilometer Wasser verloren, haben amerikanische Forscher ermittelt. Der Hauptgrund ist die Bewässerung der zahllosen Anbauflächen mit Grundwasser, das nicht genügend rasch neugebildet wird.

Exot mit starken Abwehrkräften

Foto zeigt kompakten Käfer, orangefarbene Flügeldecken mit schwarzen Flecken, den Kopf in eine Frucht versenkt

Ein zur Schädlingsbekämpfung eingeführter Marienkäfer ist nicht nur in puncto Appetit seinen heimischen Verwandten überlegen. Das belegen Untersuchungen baden-württembergischer Forscher. Auch das Immunsystem des Asiatischen Marienkäfers arbeitet durchgängig auf Hochtouren und macht ihn zur umso stärkeren Konkurrenz für die hiesigen Spezies.

Antibiotika: Wachsender Widerstand im Boden

Foto zeigt Schafe auf grüner Weide

Der Einsatz von Antibiotika ist auch an den Mikroben im Erdreich nicht spurlos vorübergegangen. Das haben englische und niederländische Forscher anhand Jahrzehnte alter Bodenproben zeigen können. Die Häufigkeit vieler Resistenzgene darin ist seit dem Zweiten Weltkrieg annähernd exponentiell gestiegen.

Durstige Pflanzen verlieren den Bodenkontakt

Grafik zeigt Schema einer verzweigten Wurzel, gelblich dargestellt, von bläulichen Bläschen bedeckt, in einem grünen Drahtwürfel

Wenn es Pflanzen an Wasser mangelt, erschlaffen nicht nur ihre oberirdischen Organe. Leipziger und Hallenser Forscher haben erstmals zeigen können, dass auch die Pflanzenwurzel schrumpft und stellenweise den Kontakt zum Boden verliert.

Landwirtschaft könnte Wasser effektiver nutzen

Zunahme-landwirtschaftlicher-Ertraege

Ein besserer Umgang mit Wasser könnte die globale landwirtschaftliche Produktion um etwa ein Fünftel steigern. Das folgern deutsche und schwedische Forscher aus einer Modellstudie, die sie im Magazin “Environmental Research Letters” vorstellen. Die Kombination zweier Methoden zum Wassermanagement soll Ertragssteigerungen je nach Region zwischen 7 und 53 Prozent ermöglichen.

Virus schützt Kaninchen

Foto zeigt kompakte bräunliche Kaninchen auf kahlem Flecken Erde

Hierzulande als niedliche Langohren betrachtet, treten Kaninchen in Australien als hartnäckige Schädlinge auf. Mittlerweile werden die Tiere gegen das zweite, zu ihrer Bekämpfung eingesetzte Virus resistent. Den Grund dafür hat eine australische Forscherin gefunden: Ein bislang unbekanntes, für die Kaninchen harmloses Virus regt sie zur Bildung von Antikörpern an, die auch den hochpathogenen Erreger ausschalten.

Flüsse reagieren auf Klimawandel

Foto zeigt einen Fluss, trockengefallene Uferbereiche mit karger Vegetation, weiter Himmel

Die Wasserführung vieler Ströme hat sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts verändert. Das zeigt die Analyse einer umfangreichen Datensammlung durch amerikanische Forscher. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten der Tropen und Subtropen ist die gen Meer fließende Wassermenge deutlich zurückgegangen.

Kühe mit Namen geben mehr Milch

Foto zeigt Kuh am Halfter, die einem mittelalten Mann den Kopf entgegenstreckt

Pflegen Landwirte den persönlichen Umgang mit ihrem Vieh, werden sie mit einer höheren Produktivität belohnt. Zu diesem Schluss kommt ein englisches Forscherduo nach einer Befragung von Milchbauern. Deren Kühe gaben deutlich mehr Milch, wenn jede ihren eigenen Namen hatte.

Frostwechsel versetzen Böden in Aufruhr

Foto zeigt schneefreie Flächen als dunkle Quadrate in schneebedeckter Landschaft

Wenn Boden häufiger gefriert und wieder auftaut, steigt die Biomasse-Produktion der darin wachsenden Pflanzen. Das haben Forscher aus Leipzig, Bayreuth und München bei Experimenten mit einer Bodenheizung ermittelt.



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