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Themenarchiv für: Land

Kalifornien fällt trocken

Luftaufnahme eines sattgrünen Feldes mit langen Reihen von Sprinklern

Kalifornien geht das Wasser aus, zeigen seit acht Jahren laufende Satellitenmessungen. In diesem Zeitraum hat das große fruchtbare Tal, das den US-Bundesstaat der Länge nach durchzieht, etwa 31 Kubikkilometer Wasser verloren, haben amerikanische Forscher ermittelt. Der Hauptgrund ist die Bewässerung der zahllosen Anbauflächen mit Grundwasser, das nicht genügend rasch neugebildet wird.

Wald aus dem Eis

Foto zeigt Wurzelwerk, halb freigelegt in altem kargem Boden

Einen vor Jahrmillionen eingefrorenen Wald haben amerikanische Forscher im äußersten Norden Kanadas freigelegt. Unter Erdreich begraben und von der eisigen Kälte konserviert, kommen die alten Bäume infolge des Klimawandels wieder ans Tageslicht und beginnen zu verrotten.

Eine Weltkarte der Baumhöhe

Blick an einem Buchenstamm hoch in das Blätterdach

Eine neuartige Karte der irdischen Wälder hat ein amerikanischer Wissenschaftler erstellt. Die Karte basiert auf der Reflexion von Abermillionen Lichtechos, die von einem Satelliten in der Erdumlaufbahn registriert wurden, und zeigt im globalen Maßstab, wie hoch die Bäume in den Himmel ragen.

Weniger Regenwald, mehr Malaria

Foto zeigt Holzhütte auf gerodetem Gelände, portugiesische Beschriftung Posto de Diagnostico de Malaria, einige Menschen am geöffneten Schlag

Wo der Regenwald abgeholzt wird, verschwinden unzählige Tier- und Pflanzenarten. Die Malaria wird dagegen häufiger, haben amerikanische Forscher anhand von Daten aus Brasilien zeigen können. Geht die Regenwaldfläche um vier Prozent zurück, steigt die Zahl der Malariaerkrankungen demnach um beinahe 50 Prozent.

Leben im Asphaltsee

Foto zeigt Person in Sandalen, auf dem halberstarrten Asphalt stehend, an einem Stock einen langen Faden aus der dunklen Masse ziehend

Das Leben erobert die unwirtlichsten Umgebungen, belegt eine Untersuchung einer internationalen Forschergruppe. Ein natürlicher Asphaltsee auf der Karibikinsel Trinidad beherbergt demnach eine reichhaltige Mikrobenflora. Darunter sind exotische Stoffwechselkünstler, die selbst Schweröl verdauen können und Mineralien statt Sauerstoff veratmen.

Antibiotika: Wachsender Widerstand im Boden

Foto zeigt Schafe auf grüner Weide

Der Einsatz von Antibiotika ist auch an den Mikroben im Erdreich nicht spurlos vorübergegangen. Das haben englische und niederländische Forscher anhand Jahrzehnte alter Bodenproben zeigen können. Die Häufigkeit vieler Resistenzgene darin ist seit dem Zweiten Weltkrieg annähernd exponentiell gestiegen.

Torfböden verstärken Klimawandel

Foto zeigt tiefbraunen Boden, mit hellen Blütenpflanzen übersät, vor Bergkulisse, dunkler Winterhimmel

Der Klimawandel beschert vor allem den höheren Breiten der Erde steigende Temperaturen. Das hat Konsequenzen, belegt ein Langzeitexperiment einer europäischen Forschergruppe. Das aus den Torfböden der Nordhalbkugel zusätzlich freigesetzte Kohlendioxid kann demnach die Emissionsbeschränkungen der Industriestaaten zu einem erheblichen Teil kompensieren.

Permafrost in Aufruhr

Mikroskopaufnahme zeigt helle und dunkle Kügelchen in einer Art Schleimmasse

Die Permafrostböden der Erde könnten stärker auf steigende Temperaturen reagieren als gemeinhin angenommen. Forscher aus Potsdam und Hamburg haben ermittelt, dass sich mit der Temperatur die Zusammensetzung der Mikroflora im Boden ändert – einschließlich der Produzenten des Treibhausgases Methan.

Frostwechsel versetzen Böden in Aufruhr

Foto zeigt schneefreie Flächen als dunkle Quadrate in schneebedeckter Landschaft

Wenn Boden häufiger gefriert und wieder auftaut, steigt die Biomasse-Produktion der darin wachsenden Pflanzen. Das haben Forscher aus Leipzig, Bayreuth und München bei Experimenten mit einer Bodenheizung ermittelt.

Mehr Methan aus Permafrostböden

Foto zeigt grasbewachsene Senke mit ebenem Boden, umgeben von mit Birken bestandenen Wällen, im Vordergrund mit Flechten bewachsene Steine

Die sibirischen Permafrostböden könnten stärker zur Klimaerwärmung beitragen als bislang vermutet. Zu diesem Schluss kommen deutsche und russische Bodenkundler nach Messungen vor Ort. Indem das humusreiche Erdreich tiefer auftaut, könnte vor allem aus instabil gewordenen Mooren reichlich zusätzliches Methan freigesetzt werden.



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