Achtbeinige Invasion
15. November 2007
Etwa alle zwei Jahre siedelt sich eine neue Spinnenart in Europa an, haben zwei Schweizer Ökologen ermittelt. Vermutlich als Blinde Passagiere in Frachtcontainern verschleppt, schaffen vor allem relativ große Arten den Sprung in das neue Gebiet.
Kaum größer als ein Fingernagel, ist die in Tropen und Subtropen beheimatete Scytodes thoracica inzwischen auch in Gebäuden überall in Europa zu finden. Foto: Jørgen Lissner Lesen
Viele kleine Parks verbessern das Stadtklima
28. August 2007
Ein Netz aus vielen mittleren bis kleinen Parkanlagen und Grünflächen kann das Klima einer Stadt deutlich verbessern. Das belegen Messungen, die Klimatologen der Technischen Universität Berlin durchgeführt haben. Verteilten sich kleine Parks über eine Metropole, könnten sie die warme Luft tropischer Sommernächte viel besser abkühlen als wenige große Parkflächen, so die Forscher.
Foto: Uwe Wittbrock /Fotolia.com
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Rotalgen als Klimaarchiv
2. August 2007
Die Kalkskelette abgestorbener Rotalgen können Klimaforschern einen Blick in die Vergangenheit eröffnen. Das Wetter ihrer Zeit speichern die Algen in der chemischen Zusammensetzung und der Isotopensignatur ihrer Kalkskelette, sagen Geochemiker der Universität Göttingen. Sie konnten an einem mehr als 100 Jahre alten Exemplar nachweisen, dass sich das Wetter-Phänomen El Niño auch auf das ozeanographisch-meteorologische System des subarktischen Nordpazifik auswirkt und damit eine bislang nicht bekannte Fernwirkung entfaltet.

Von Seeigeln und Tang besiedelte Rotalgen. Foto: Universität Göttingen
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Südatlantische Tiefsee wird wärmer
31. Juli 2007
Die globale Meereserwärmung hat möglicherweise die Tiefsee erreicht. Darauf deuten Messungen im Vema-Kanal hin, einem Canyon zwischen dem Argentinischen und Brasilianischen Becken in 4.500 Metern Tiefe. Deutsche und russische Forscher vermuten Auswirkungen auf die Ozeanzirkulation. Lesen
Fleischverzehr fördert Erderwärmung
21. Juli 2007
Der Verzehr von einem Kilogramm Rindfleisch produziert mehr Treibhausgase als drei Stunden Autofahren - etwa 250 Kilometer Strecke -, wobei man die heimische Wohnung noch hell erleuchtet zurück lassen dürfte. Zu diesem Resultat gelangten japanische Forscher, welche die Produktionsbedingungen von Rindfleisch untersuchten. Lesen
Brandenburg: Klimawandel lässt Bäche austrocknen
6. Juni 2007
Kleinere Flüsse und Bäche sowie Seen der Region Berlin-Brandenburg reagieren bereits auf die Klimaveränderungen. Das zeigt sich besonders in den Sommermonaten. Flussbetten und Teiche trocknen aus, unterirdische Einzugsgebiete ändern sich. Das haben Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) nachgewiesen. Lesen
Hitzesommer begünstigt Weizen-Qualität
30. Oktober 2006
Der Weizen soll in diesem Jahr Qualitätseigenschaften aufweisen, wie sie noch nie in Deutschland erreicht wurden. Das berichtet Klaus Münzing, Lebensmitteltechnologe an der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BfEL) in Detmold. Münzing stützt seine Aussage auf die alljährlichen Erhebungen zur Qualität des deutschen Brotgetreides. Lesen
Früheres Frühjahr in Europa
28. August 2006
Das Frühjahr kommt heute 6 bis 8 Tage früher nach Europa als noch vor 30 Jahren. Das zeigt eine Studie, für die 31 Wissenschaftler aus 17 Ländern mehr als 125.000 Datenreihen analysierten. Lesen


