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Waldbrände mit langem Atem

1. Mai 2008

Mikroskopaufnahme eines verkohlten Zweigs lässt noch das Muster aus konzentrischen Jahresringen und radialen Holzstrahlen erkennen Waldbrände könnten einen stärkeren Einfluss auf Böden und Stoffkreisläufe haben als bislang angenommen. Im Rahmen eines Langzeitexperiments haben schwedische Forscher ermittelt, dass die bei den Feuern anfallende Holzkohle selbst sehr stabil ist. Ihre bloße Anwesenheit beschleunigt jedoch langfristig den Abbau des Humus. Lesen

Die Kalahari lebt - und atmet

2. April 2008

Foto: Zwei Menschen in einer trockenen Landschaft mit karger Vegetation, am weiten, hellblauen Himmel einige Schleierwolken Nicht nur die faszinierende Tierwelt der Kalahari, auch der Wüstenboden selbst atmet. Und zwar mit erstaunlicher Intensität, haben britische Geowissenschaftler ermittelt. Je nach Witterung, nehmen die mikrobiellen Bodenbewohner reichlich Kohlendioxid aus der Luft auf und geben es wieder ab. Lesen

Stauseen bremsen Meeresspiegel-Anstieg

13. März 2008

Der Meeresspiegel ist in den letzten Jahrzehnten unterschiedlich schnell gestiegen. Diese Schwankungen lassen sich auch durch die Anlage von Stauseen erklären, vermuten taiwanische Geowissenschaftler. Ihren Berechnungen zufolge, wäre der Meeresspiegel seit 1930 gleichmäßig gestiegen, wenn das Niederschlagswasser ungehindert ins Meer geflossen wäre. Lesen

Ostsee: Schwächster Eiswinter seit 1720

5. März 2008

Ostsee-Winter_300 Der Winter 2007/2008 könnte im Ostseeraum als der seit Jahrhunderten eisärmste Winter in die Geschichte eingehen. Laut Mitteilung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) liegt die Eisausdehnung in diesem Winter noch unter den Werten der als besonders mild geltenden Winter 1960/1961 und 1988/1989. Lesen

Das Schiff ist ein Luftverschmutzer

15. Februar 2008

Ein beladenes Containersciff liegt im Hafen vor Anker. Die internationale Schifffahrt erzeugt mehr Abgase als bisher geschätzt. Im Vergleich zum Luftverkehr seien die Emissionen aus Tankern und Containerschiffen doppelt so hoch, heißt es in einem aktuellen Bericht der “International Maritime Organization” (IMO), eines Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die IMO liefert jenen Kritikern Argumente, die die Einbindung der Schifffahrt in globale Umweltschutzaktivitäten fordern. Lesen

Mehr Treibhausgase durch Biokraftstoff-Boom

7. Februar 2008

Fotos: Sehr großer Baum in einem dichten Wald; Brandrodung, brennende Bäume, graue Rauchschwaden Biokraftstoffe wie Maisethanol können den Ausstoß an Treibhausgasen auf lange Sicht nicht verringern - ganz im Gegenteil. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forschergruppen im Magazin “Science”. Die Umwandlung von Wäldern, Savannen oder Mooren in Anbauflächen würde Kohlendioxid-Emissionen verursachen, wie sie erst in einigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten wieder ausgeglichen wären. Lesen

Mehr Hurrikane kein Zeichen für Klimawandel

15. Januar 2008

Von Korallen vor Venezuela werden Proben genommen Die Rekordzahl an karibischen Hurrikanen im Jahr 2005 kann nicht als Indiz für den Klimawandel gesehen werden. Nicht die vom Menschen angestoßene globale Erwärmung, sondern natürliche Klimaschwankungen waren wahrscheinlich für die Stürme verantwortlich. Darauf deuten Analysen von Korallendaten hin, die Kieler Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) jetzt vorgelegt haben.

An einem Korallenstock der Art Diploria strigosa werden Proben genommen. Foto: M. Pfeiffer, IFM-GEOMAR
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Klimatagebuch fürs Handy

30. November 2007

Foto: Handy mit Tagebuchmenü in italienischer Sprache, im Hintergrund die mobgas-WebsiteWer sich seinen ganz persönlichen Einfluss auf das Klima vor Augen führen möchte, kann das mit einem Online-Tagebuch tun. Per Mobiltelefon aktualisiert, berechnet das System den individuell verursachten Ausstoß der drei wichtigsten Treibhausgase.

mobGAS steht in 21 Sprachen kostenlos zur Verfügung. Foto: European Commission Lesen

Angleichung auf Alpengipfeln

30. November 2007

Indem mildere Temperaturen die Alpengipfel für mehr Pflanzen zugänglich machen, geht dennoch ein Stück Vielfalt verloren. Das haben zwei Bayreuther und Leipziger Forscher in den Ostalpen beobachtet. Während die Artenzahl auf den untersuchten Gipfeln gestiegen ist, sind sich diese in ihrer Vegetation immer ähnlicher geworden.

Foto: Links im Vordergrund ein spärlich bewachsener Steilhang, daran gerade eben zu erkennen ein Mensch beim Sammeln von Pflanzen, rechts ein Alpenpanaroma mit Gipfeln und Tälern, einigen Schneezungen, unter strahlend blauem Himmel

Die Daten waren von Walther und seinen Studenten unter anderem an dem 3.262 Meter hohen Piz Languard gesammelt worden. Foto: Silje Berger/Universität Hannover Lesen

Rekorderwärmung in Nord- und Ostsee

19. November 2007

ESA_Nordsee_Ostsee Die Wassertemperaturen in Nord- und Ostsee sind in den letzten 20 Jahren rascher gestiegen als jemals zuvor seit Beginn der Messungen. Das hat eine deutsche Forscherin gemeinsam mit einem dänischen Kollegen ermittelt. Wahrscheinlich eine Folge des Klimawandels, dürfte die Veränderung der Umweltbedingungen nicht ohne Folgen für die Tierwelt bleiben.

Gemessen am Wasservolumen, ist die Ostsee etwa halb so groß wie die Nordsee. Ihre einzige Verbindung mit dem salzigen Meer stellen Kattegat bzw. Skagerrak dar. Bild: ESA Lesen

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