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Themenarchiv für: Gesundheit

Bakterien schützen Zecken vor Austrocknung

REM-Aufnahme zeigt Zecke mit flachem Körper und spitz zulaufenden Mundwerkzeugen

Wenn Zecken beißen, können sie bakterielle Krankheitserreger auf den Menschen übertragen. Für die Blutsauger selbst bringen die Bakterien sogar Vorteile mit sich, zeigen Experimente zweier schweizerischer Forscherinnen. Infizierte Zecken sind demnach besonders widerstandsfähig gegenüber Hitze und Trockenheit.

Höheres Allergiepotenzial in gereizten Gräsern

Raster-EM-Aufnahme eines zerknautscht wirkenden Pollenkörnchens

Schadstoffe in der Luft schlagen Menschen möglicherweise auch indirekt auf die Gesundheit. Entsprechende Resultate haben Versuche österreichischer Mediziner erbracht. Werden Roggenpflanzen vorübergehend mit Ozon gereizt, bilden sie demnach Pollen mit einem höheren allergieauslösenden Potenzial.

Resistente Bakterien in Haien

Foto zeigt dichte Ansammlung dunkelbrauner Haie in flachem, türkisfarbenen Wasser

Resistenzen gegen Antibiotika treten an den verblüffendsten Stellen auf, zeigt eine Studie amerikanischer Wissenschaftler. In Abstrichen von Haien und anderen Raubfischen fanden sie Bakterien, die gegen mehrere der getesteten Wirkstoffe unempfindlich waren.

Weniger Regenwald, mehr Malaria

Foto zeigt Holzhütte auf gerodetem Gelände, portugiesische Beschriftung Posto de Diagnostico de Malaria, einige Menschen am geöffneten Schlag

Wo der Regenwald abgeholzt wird, verschwinden unzählige Tier- und Pflanzenarten. Die Malaria wird dagegen häufiger, haben amerikanische Forscher anhand von Daten aus Brasilien zeigen können. Geht die Regenwaldfläche um vier Prozent zurück, steigt die Zahl der Malariaerkrankungen demnach um beinahe 50 Prozent.

Antibiotika: Wachsender Widerstand im Boden

Foto zeigt Schafe auf grüner Weide

Der Einsatz von Antibiotika ist auch an den Mikroben im Erdreich nicht spurlos vorübergegangen. Das haben englische und niederländische Forscher anhand Jahrzehnte alter Bodenproben zeigen können. Die Häufigkeit vieler Resistenzgene darin ist seit dem Zweiten Weltkrieg annähernd exponentiell gestiegen.

Magnetische Bäume offenbaren Luftverschmutzung

REM-Aufnahme unregelmäßig geformter heller Partikel auf welliger, dunkler Oberfläche, einige Vermessungsmarken eingezeichnet

Wer etwas über die Feinstaubbelastung an einer Straße erfahren will, muss nicht unbedingt teure Messstationen aufstellen. Die am Straßenrand wachsenden Bäume geben ebenfalls nützliche “Staubfänger” ab, lässt eine Pilotstudie amerikanischer Geowissenschaftler vermuten. An der Magnetisierbarkeit der Blätter lässt sich demnach ablesen, wie viele Feinstaubpartikel sich darauf abgelagert haben.

Vogelvielfalt schützt vor Viren

Vögel sitzen auf Stromleitungen

Eine vielfältige Vogelfauna erfreut nicht nur Augen und Ohren von Naturliebhabern. Amerikanische Biologen haben ermittelt, dass eine hohe und ausgewogene Vogelvielfalt auch das Risiko senkt, sich mit dem West-Nil-Virus anzustecken. Der Grund dafür ist verblüffend einfach: Je mehr unterschiedliche Vögel es in einem Gebiet gibt, desto seltener saugen infizierte Mücken an einem für das Virus idealen Wirt.

BUND-Studie: Schadstoffbelastung bei Kindern höher

Kinder sind pro Kilogramm Körpergewicht stärker mit Chemikalien belastet als Erwachsene. Gleichzeitig leiden immer mehr Kinder an Erkrankungen, die in Verbindung mit der Schadstoffbelastung gebracht werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Kooperation mit dem “Netzwerk Kindergesundheit und Umwelt” veröffentlicht hat.



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