
Pinguine können riechen, wo es vielversprechende Jagdgründe gibt. Entsprechende Resultate liefern Experimente südafrikanischer Ornithologen. Auf dem Meer treibende Miniatur-Ölfilme locken demnach auffallend viele Brillenpinguine an, wenn sie mit einer Schwefelverbindung aus Planktonalgen aromatisiert sind.
14 Jul 2011 | Veröffentlicht unter
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In den Gewässern der Antarktis scheint das Plankton seit einiger Zeit besonders gut zu gedeihen. Darauf deuten Kolonien von Moostierchen hin, die teils während der Expeditionen des britischen Polarforschers Scott vor gut einhundert Jahren gesammelt worden waren. Eine internationale Forschergruppe hat ermittelt, dass sich das Wachstum der Planktonfresser seit etwa zwei Jahrzehnten beschleunigt.

Die Ursache einer außergewöhnlichen Planktonblüte haben kanadische und amerikanische Forscher ermitteln können. Als im August 2008 der Nordostpazifik förmlich ergrünte, war der Grund die wie Mineraldünger wirkende Asche eines Vulkanausbruchs. Die umfangreichen Messdaten wecken allerdings neue Zweifel an der Idee, den Treibhauseffekt durch die gezielte Düngung der Weltmeere einzudämmen.
6 Okt 2010 | Veröffentlicht unter
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Schadstoffe in der Luft schlagen Menschen möglicherweise auch indirekt auf die Gesundheit. Entsprechende Resultate haben Versuche österreichischer Mediziner erbracht. Werden Roggenpflanzen vorübergehend mit Ozon gereizt, bilden sie demnach Pollen mit einem höheren allergieauslösenden Potenzial.
23 Aug 2010 | Veröffentlicht unter
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Einen weiteren Rückkopplungseffekt im globalen Kohlenstoffkreislauf haben schwedische Forscher nachweisen können. Indem die Temperaturen in höheren Breiten steigen, sinkt die Effizienz der dortigen Seen als Kohlenstoffspeicher. Vielmehr werden tote Organismen und Pflanzenreste im Sediment verstärkt von Mikroben verwertet, wobei die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden.
21 Jul 2010 | Veröffentlicht unter
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Grünflächen sind nicht automatisch auch im übertragenen Sinne grün. Ganz und gar nicht “grün” sind private und öffentliche Rasenflächen, haben zwei amerikanische Forscherinnen ermittelt. Zumindest im US-Bundesstaat Kalifornien wird beim Bearbeiten des Rasens ein Vielfaches der Kohlendioxidmenge freigesetzt, die das Gras aus der Luft aufnehmen kann.
21 Jan 2010 | Veröffentlicht unter
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Für Bergwälder bedeuten mildere Temperaturen nicht unbedingt einen Vorteil. Diesen verblüffenden Schluss legt eine Langzeitstudie amerikanischer und englischer Forscher nahe. In Jahren mit wenig und früh schmelzendem Schnee wuchs der von ihnen studierte Wald sogar besonders langsam. Der Grund: Den Bäumen fehlte es an Wasser.
8 Jan 2010 | Veröffentlicht unter
Atmosphäre,
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Eine der reichsten Silberminen der Neuen Welt wurde schon lange vor der Ankunft der spanischen Eroberer ausgebeutet. Zu diesem Schluss kommen kanadische Geowissenschaftler nach der Analyse von Sediment aus einem kleinen Gebirgssee in Peru. Gemessen an den darin enthaltenen Schwermetallen, wurde in der Region bereits im 6. Jahrhundert im größeren Stil Silbererz verhüttet.
30 Nov 2009 | Veröffentlicht unter
Abfall und Schadstoffe,
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Wer etwas über die Feinstaubbelastung an einer Straße erfahren will, muss nicht unbedingt teure Messstationen aufstellen. Die am Straßenrand wachsenden Bäume geben ebenfalls nützliche “Staubfänger” ab, lässt eine Pilotstudie amerikanischer Geowissenschaftler vermuten. An der Magnetisierbarkeit der Blätter lässt sich demnach ablesen, wie viele Feinstaubpartikel sich darauf abgelagert haben.

Wenn es Fußgängern im wahrsten Sinne des Wortes stinkt, sollten sie die Straßenseite wechseln. Englische Forscher haben ermittelt, dass die Luftströmung in einer Straßenschlucht ähnlich chaotisch sein kann wie die Wasserströmung in einem Fluss. Daher werden die Abgase der Autos auf einer Straßenseite weniger gut vom Wind verweht als auf der anderen.