Abfall und Schadstoffe

Plastikmüll auch in Seen problematisch
Posted in: Abfall und Schadstoffe 7. Oktober 2013 18:00 0 Kommentare Weiter lesen →

Plastikmüll auch in Seen problematisch

Plastikmüll stellt nicht nur für die Weltmeere ein Problem dar: Selbst an den Ufern des italienischen Gardasees finden sich Partikel aus Kunststoff, wie sie von Tieren aufgenommen und in der Nahrungskette angereichert werden können.

Quecksilber-Archiv in Seegras

Quecksilber-Archiv in Seegras

Einträge von Quecksilber in die Umwelt sind kein neuzeitliches Phänomen. Das demonstriert Jahrtausende altes Material, das spanische Forscher aus Seegraswiesen im Mittelmeer geborgen haben. Schon vor etwa 2.500 Jahren gelangte über Flüsse und Atmosphäre demnach vermehrt Quecksilber ins Meer – vermutlich eine Folge intensivierten Bergbaus auf der iberischen Halbinsel.

Aufgeputschte Fische
Posted in: Abfall und Schadstoffe, Tierwelt 14. Februar 2013 20:00 0 Kommentare Weiter lesen →

Aufgeputschte Fische

Medikamente können nicht nur im Menschen, sondern etwas später auch in der Umwelt eine Wirkung entfalten. Das demonstrieren Experimente, die schwedische Forscher mit Flussbarschen angestellt haben. Psychopharmaka in Konzentrationen, wie sie regelmäßig flussabwärts von Kläranlagen gemessen werden, verändern das Verhalten der Fische demnach merklich: Die Tiere werden aktiver und weniger gesellig und fressen im Gegenzug schneller.

Plastikmüll hilft Hochsee-Wanzen

Plastikmüll hilft Hochsee-Wanzen

Plastikmüll kommt manchen Meeresbewohnern durchaus gelegen. Das zeigt eine Untersuchung amerikanischer Biologinnen. Dem Meerwasserläufer, einem der wenigen Insekten des offenen Meeres, eröffnen im Wasser treibende Kunststoffteilchen zusätzliche Gelegenheiten zur Eiablage und fördern so seine Vermehrung.

Reichlich Energie in Abwasser

Reichlich Energie in Abwasser

Klärwerke könnten Strom liefern anstatt ihn zu verbrauchen, zeigen Experimente einer englischen Forschergruppe. Häusliche Abwässer enthalten demnach deutlich mehr Energie in Form organischer Verbindungen als bislang angenommen – nämlich gut zwei Kilowattstunden pro Kubikmeter.

Edelmetall stülpt Schneckenhaus um
Posted in: Abfall und Schadstoffe, Tierwelt 11. Oktober 2010 19:13 1 Kommentar Weiter lesen →

Edelmetall stülpt Schneckenhaus um

Platin kann den Körperbau von Schnecken auf verblüffende Weise beeinflussen. Das haben Tübinger Biologinnen bei Toxizitätstests entdeckt. Während der Embryonalentwicklung hohen Konzentrationen des Edelmetalls ausgesetzt, bildet eine Süßwasserschnecke statt einer äußeren eine innere Schale, wie sie ähnlich auch bei Nacktschnecken und Tintenfischen vorkommt.

Selbstmörderische Krebse

Selbstmörderische Krebse

Von Menschen eingenommene und wieder ausgeschiedene Antidepressiva entfalten in der Umwelt eine ungeahnte zweite Wirkung. Das haben englische Biologen bei Tests an Flohkrebsen entdeckt. Auf einen der am häufigsten verschriebenen Wirkstoffe reagieren die normalerweise vorsichtigen Tiere, indem sie sich potenziellen Fressfeinden förmlich präsentieren.

Resistente Bakterien in Haien

Resistente Bakterien in Haien

Resistenzen gegen Antibiotika treten an den verblüffendsten Stellen auf, zeigt eine Studie amerikanischer Wissenschaftler. In Abstrichen von Haien und anderen Raubfischen fanden sie Bakterien, die gegen mehrere der getesteten Wirkstoffe unempfindlich waren.

Leben im Asphaltsee
Posted in: Abfall und Schadstoffe, Land 21. April 2010 12:20 4 Kommentare Weiter lesen →

Leben im Asphaltsee

Das Leben erobert die unwirtlichsten Umgebungen, belegt eine Untersuchung einer internationalen Forschergruppe. Ein natürlicher Asphaltsee auf der Karibikinsel Trinidad beherbergt demnach eine reichhaltige Mikrobenflora. Darunter sind exotische Stoffwechselkünstler, die selbst Schweröl verdauen können und Mineralien statt Sauerstoff veratmen.

Elektroschrott: Probleme werden exportiert
Posted in: Abfall und Schadstoffe 5. März 2010 13:39 2 Kommentare Weiter lesen →

Elektroschrott: Probleme werden exportiert

Jedes Jahr werden über 155.000 Tonnen Elektroschrott aus Deutschland ins außereuropäische Ausland exportiert. Davon entfallen rund 50.000 Tonnen auf PC- und Fernseh-Bildschirme. Selbst defekte Geräte werden zum Teil als „noch funktionstüchtig“ umdeklariert, ergab eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA).