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Spinnen fressen verboten

18. April 2008

Rotkehlhüttensänger mit Beute im Schnabel Quecksilber im Wasser bedroht nicht nur Flusslebewesen. Das toxische Element landet über die Nahrungskette auch bei reinen Landbewohnern. Vögel, die Spinnen fressen, holen sich besonders große Portionen des Giftes. Das zeigen US-amerikanische Forscher beispielhaft an 13 Vogelarten, die sich von belasteten Insekten ernähren. Lesen

Luftverschmutzung kontra Blütenduft

11. April 2008

Nahaufnahme einer metallisch schimmernden Biene auf einer violetten Blüte Ozon und andere Luftschadstoffe schädigen Organismen nicht nur direkt, sie stören auch die Wechselwirkung zwischen ihnen. Entsprechende Resultate präsentieren amerikanische Forscher im Fachblatt “Atmospheric Environment”. Die reaktionsfreudigen Verbindungen beschneiden die Duftspur, die Blüten für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber in der Luft legen. Lesen

Abwasser-Substanzen in Regenwürmern

25. Februar 2008

Foto zeigt zwei weiß-behandschuhte Hände, die einen tiefbraunen Klumpen Mutterboden halten, aus dem einige rosige Regenwürmer herausschauenWas durch Spülbecken oder Toilette rauscht, ist noch längst nicht aus der Welt. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass Regenwürmer viele Verbindungen aus Klärschlamm aufnehmen, nachdem dieser als Dünger ausgebracht worden ist. Da die Würmer wiederum von Vögeln, Säugern und anderen Tieren gefressen werden, könnten sich diese Verbindungen - teils in konzentrierter Form - im Nahrungsnetz ausbreiten. Lesen

Das Schiff ist ein Luftverschmutzer

15. Februar 2008

Ein beladenes Containersciff liegt im Hafen vor Anker. Die internationale Schifffahrt erzeugt mehr Abgase als bisher geschätzt. Im Vergleich zum Luftverkehr seien die Emissionen aus Tankern und Containerschiffen doppelt so hoch, heißt es in einem aktuellen Bericht der “International Maritime Organization” (IMO), eines Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die IMO liefert jenen Kritikern Argumente, die die Einbindung der Schifffahrt in globale Umweltschutzaktivitäten fordern. Lesen

“Junk Food” lässt Tölpelküken darben

13. Februar 2008

Fischereischiffe auf hoher See werden oft von Scharen von Vögeln begleitet. Für die Tiere sind die reichlich anfallenden Fischereiabfälle jedoch ein zweischneidiges Schwert, haben französische und südafrikanische Biologen ermittelt. Ausgewachsene Kaptölpel kommen mit dem “Junk Food” zwar bequem über die Runden. Sobald sie Nestlinge versorgen müssen, macht sich jedoch der geringe Nährwert der Abfälle bemerkbar. Lesen

Palmöl könnte umweltfreundlicher gewonnen werden

18. September 2007

Abwasser-Palmoelmuehle Seit dem Diesel Biokraftstoffe beigemischt werden müssen, ist die Nachfrage nach Palmöl stark gestiegen. Die Produktion in den wichtigsten Exportländern Malaysia und Indonesien ist allerdings meist alles andere als umweltfreundlich. Braunschweiger Forscher schlagen ein neues Verfahren vor, das die Ökobilanz deutlich verbessert.

Abwasserteich einer indonesischen Palmölmühle. Foto: Frank Schuchardt, FAL
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Moose futtern Feinstaub

3. August 2007

Moose sind prächtige Feinstaub-Filter. Wie ein biologisches Mikrofaser-Staubtuch schlucken sie große Mengen der Partikel aus der Luft. Viele Abgas-Bestandteile dienen ihnen sogar als Nahrung, fanden Bonner Biologen heraus. Manche Schadstoffe werden außerdem durch Bakterien abgebaut, die auf den Moosblättchen leben. In Bonn sollen die natürlichen Luftfilter nun testweise zur Straßenbegrünung eingesetzt werden.

Autobahn-Moose
Moose auf der Autobahn - bislang nur eine Hoffnung der Biologen. Bildmontage: J.-P. Frahm / Universität Bonn
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Chinas Papierhunger nützt und schadet zugleich

27. Juli 2007

Altpapier-Ballen Die chinesische Papierindustrie bekommt sowohl gute als auch schlechte Noten in einer aktuellen Studie: Zum einen stärkt die steigende Produktion von Zellstoffen den Markt für recyclebare Papierabfälle. Zum anderen kaufen chinesische Produzenten auch im großen Stil Holz, das in bedrohten indonesischen Wäldern geschlagen wurde.

Altpapier: Im globalen Handel mittlerweile ein gefragter Rohstoff.
Foto: Piero Scandolara /Fotolia

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Batterien: Die meisten landen im Hausmüll

10. August 2006

Nach der Batterieverordnung in Deutschland dürfen ausgediente Akkus und Batterien nicht in den Müll geworfen werden. Trotzdem wird derzeit pro Jahr nur etwa ein Drittel der verkauften Menge wieder über die Sammelstellen zurückgegeben. Große Mengen an Schadstoffen gelangen unkontrolliert in die Umwelt, so das Umweltbundesamt (UBA). Lesen

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