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Archiv für: November, 2009

Vorkoloniale Umweltverschmutzung

Foto zeigt Hochgebirge, schroffe Hänge, grau-braunes Gestein, bewölkter Himmel

Eine der reichsten Silberminen der Neuen Welt wurde schon lange vor der Ankunft der spanischen Eroberer ausgebeutet. Zu diesem Schluss kommen kanadische Geowissenschaftler nach der Analyse von Sediment aus einem kleinen Gebirgssee in Peru. Gemessen an den darin enthaltenen Schwermetallen, wurde in der Region bereits im 6. Jahrhundert im größeren Stil Silbererz verhüttet.

Durstige Pflanzen verlieren den Bodenkontakt

Grafik zeigt Schema einer verzweigten Wurzel, gelblich dargestellt, von bläulichen Bläschen bedeckt, in einem grünen Drahtwürfel

Wenn es Pflanzen an Wasser mangelt, erschlaffen nicht nur ihre oberirdischen Organe. Leipziger und Hallenser Forscher haben erstmals zeigen können, dass auch die Pflanzenwurzel schrumpft und stellenweise den Kontakt zum Boden verliert.

Per Anhalter über den Atlantik

Foto eines grau-bräunlichen Seepferdchens im dichten, sattgrünen Pflanzenbewuchs am Boden eines Aquariums

Mit ihren schmalen Flossen gelten Seepferdchen nicht unbedingt als Langstreckenschwimmer. Umso verblüffter sind englische und portugiesische Meeresbiologen nach der Untersuchung eines Exemplars, das vor den Azoren aufgetaucht war. Das Tier stammt von der anderen Seite des Atlantiks, fast 5.000 Kilometer vom Fundort entfernt.

Seesterne lassen sich volllaufen

Intensiv rot gefärbte Seesterne drängeln sich auf einer grauen Masse am Meeresgrund

Wer an heißen Tagen einen Sonnenstich vermeiden will, sollte ausreichend trinken. Dieses Prinzip auf die Spitze getrieben haben Seesterne in der Gezeitenzone. In Erwartung von Hitzestress lassen sich die Tiere regelrecht volllaufen, haben amerikanische Biologen entdeckt.



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