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Archiv für: April, 2009

Feuchtgebiete beschleunigten Ende der Eiszeit

Foto zeigt drei Männer, zwei mit Kettensägen, in einer rechteckigen Grube im Eis stehend

Indem die Weiten Nordsibiriens und Kanadas auftauen, könnte der globale Klimawandel zusätzlich an Schwung gewinnen. Diese Ansicht stützen Untersuchungen einer internationalen Forschergruppe auf Grönland. Ein jäher Temperaturanstieg gegen Ende der letzten Eiszeit scheint demnach durch Methan aus Feuchtgebieten verstärkt worden zu sein.

Flüsse reagieren auf Klimawandel

Foto zeigt einen Fluss, trockengefallene Uferbereiche mit karger Vegetation, weiter Himmel

Die Wasserführung vieler Ströme hat sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts verändert. Das zeigt die Analyse einer umfangreichen Datensammlung durch amerikanische Forscher. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten der Tropen und Subtropen ist die gen Meer fließende Wassermenge deutlich zurückgegangen.

Milben halten Bienen sauber

Foto zeigt länglich-runde Bieneneier, darauf zwei winzige Spinnentiere

Milben sind Imkern vornehmlich als Schädlinge bekannt, die ganze Bienenvölker dezimieren können. Mitunter können die winzigen Spinnentiere jedoch durchaus willkommene Effekte haben, belegt eine Studie amerikanischer Biologen. Indem eine Milbenart die Brut tropischer Furchenbienen von Pilzen befreit, fördert sie deren Überleben.

Inzucht macht Inselwölfen zu schaffen

Foto zeigt drei Wölfe mit dunklem Rücken- und hellerem Bauchfell in verschneiter Landschaft

Mehr als 60 Jahre Isolation sind an einem klassischen Modell der Ökologie nicht spurlos vorübergegangen. Schwedische und amerikanische Forscher haben ermittelt, dass die Wölfe auf der nordamerikanischen Isle Royale zunehmend von angeborenen Skelettdefekten geplagt werden – wahrscheinlich eine Folge jahrzehntelanger Inzucht.

Große Population seltener Delfine entdeckt

Foto zeigt springenden Delfin, hell gefärbt, im Flusswasser vor einer diesigen Küste

Vor der Küste Bangladeschs lebt eine große Population von Irawadidelfinen. Das haben Forscher aus den Vereinigten Staaten und Bangladesch ermittelt. Wo der Ganges und weitere Ströme in den Golf von Bengalen münden und ein großes Mangrovengebiet schaffen, dürften sich demnach mehrere Tausend der seltenen Meeressäuger tummeln.



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