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Archiv für: Juli, 2008

Jüngste Primatengattung vom Aussterben bedroht

Zwei Affen mit bräunlichem Fell und langen Schwänzen in einer Baumkrone

Eine erst kürzlich entdeckte Affenart steht am Rand des Aussterbens. Zu diesem Schluss kommen Naturschützer nach der ersten Bestandserhebung. Von dem Kipunji-Affen gibt es demnach nur etwa 1.100 Individuen, die in zwei kleinen Gebieten im Süden Tansanias leben.

Stürmische Abfuhr

Foto zeigt einen Jeep, im bräunlichen Wasser eines angeschwollenen Flusses liegend

Ein Wirbelsturm kann binnen kurzer Zeit immense Mengen von Kohlenstoff vom Land ins Meer verfrachten. Das belegen Messungen, die amerikanische und taiwanische Geowissenschaftler angestellt haben. Während sich ein Taifun über der Insel Taiwan austobte, schwemmte ein von den Forschern studierter Fluss ebenso viel Kohlenstoff fort wie in der übrigen Zeit des Jahres.

Fischfang-Verbot schützt Korallen

Foto eines Dornenkronenseesterns auf einer Koralle

Eine Art ökologische Selbstkontrolle kann Korallen vor einem ihrer gefräßigsten Feinde schützen, hat ein australischer Biologe ermittelt. Jene Abschnitte des Großen Barriereriffs, in denen ein striktes Fischfangverbot herrscht, werden nur relativ selten von Massenvermehrungen des Dornenkronenseesterns heimgesucht.

Eisige Pflüge

Intensiv rot gefärbte Seesterne drängeln sich auf einer grauen Masse am Meeresgrund

Seesternen und anderen Bewohnern der antarktischen Küstengewässer dürfte der Himmel künftig häufiger auf den Kopf fallen. Britische Forscher haben im Rahmen einer kleinen Pilotstudie ermittelt, dass der dortige Meeresgrund umso häufiger von Eisbergen umgepflügt wird, je weniger lange das Meer im Winter zugefroren ist.

Im Wald der Fledermäuse

blattnase

In einem Waldgebiet im Osten Ecuadors gibt es wohl mehr verschiedene Fledermäuse als irgends sonst auf der Erde. Forscher aus Berlin und Boston haben ermittelt, dass in dem wenige Hektar großen Wald nicht weniger als 100 Fledermausarten Seite an Seite leben.

Pestizide könnten Krötenmännchen verweiblichen

agakroete

Der Wassergraben inmitten von Feldern ist für eine Kröte nicht unbedingt ein idealer Platz. Das hat eine amerikanische Biologin ermittelt. Bei ihrer Studie fand sie umso mehr verweiblichte Krötenmännchen, je stärker das jeweilige Gebiet landwirtschaftlich genutzt wurde. Mitverantwortlich für diesen Effekt dürften Pestizide sein, die das Hormonsystem der Amphibien beeinflussen.

Sauberere Luft, mehr Sonne

erdesonne

In den letzten Jahrzehnten sind die Temperaturen in Europa stärker gestiegen, als aufgrund der Ansammlung von Treibhausgasen erwartet worden war. Die Erklärung für dieses Phänomen liegt in Umweltschutzmaßnahmen, lässt eine Studie Schweizer Atmosphärenforscher vermuten. Schwebeteilchen in der Luft blocken demnach überraschend viel Sonnenlicht ab, berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe.



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