Viele kleine Parks verbessern das Stadtklima
28. August 2007
Ein Netz aus vielen mittleren bis kleinen Parkanlagen und Grünflächen kann das Klima einer Stadt deutlich verbessern. Das belegen Messungen, die Klimatologen der Technischen Universität Berlin durchgeführt haben. Verteilten sich kleine Parks über eine Metropole, könnten sie die warme Luft tropischer Sommernächte viel besser abkühlen als wenige große Parkflächen, so die Forscher.
Foto: Uwe Wittbrock /Fotolia.com
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Verkehrstrassen zerschneiden Landschaften
16. August 2007
Wenn Straßen und Gleise Landschaften zerschneiden, hat das auf die Tier- und Pflanzenwelt große Auswirkungen. Am Beispiel Sachsen zeigt eine Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) jetzt, wie Freiräume in unserem Land stetig schrumpfen.

Im Sächsischen Erzgebirge trägt die A 17 maßgeblich zur Landschaftszerschneidung bei. Foto: IÖR
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Kudzu: Was die “grüne Pest” gefährlich macht
14. August 2007
Die japanische Kletterpflanze Kudzu hat eine Menge gute Seiten. Sie trägt hübsche, duftende Blüten und ist in ihrer Heimat sowohl als Heil- als auch Futterpflanze geschätzt. In den USA entwickelte sie sich dagegen zu einer Plage. Weil sie auf dem nordamerikanischen Kontinent keine natürlichen Feinde hat, verdrängte die schnell wachsende Kudzu auf Millionen Hektar Fläche die ursprüngliche Pflanzenwelt. Jetzt haben Ökologen festgestellt, dass Kudzu auch die Bodenchemie negativ verändert.
Kudzu-Überwucherung in den USA.
Foto: Jack Anthony
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Moose futtern Feinstaub
3. August 2007
Moose sind prächtige Feinstaub-Filter. Wie ein biologisches Mikrofaser-Staubtuch schlucken sie große Mengen der Partikel aus der Luft. Viele Abgas-Bestandteile dienen ihnen sogar als Nahrung, fanden Bonner Biologen heraus. Manche Schadstoffe werden außerdem durch Bakterien abgebaut, die auf den Moosblättchen leben. In Bonn sollen die natürlichen Luftfilter nun testweise zur Straßenbegrünung eingesetzt werden.

Moose auf der Autobahn - bislang nur eine Hoffnung der Biologen. Bildmontage: J.-P. Frahm / Universität Bonn
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Rotalgen als Klimaarchiv
2. August 2007
Die Kalkskelette abgestorbener Rotalgen können Klimaforschern einen Blick in die Vergangenheit eröffnen. Das Wetter ihrer Zeit speichern die Algen in der chemischen Zusammensetzung und der Isotopensignatur ihrer Kalkskelette, sagen Geochemiker der Universität Göttingen. Sie konnten an einem mehr als 100 Jahre alten Exemplar nachweisen, dass sich das Wetter-Phänomen El Niño auch auf das ozeanographisch-meteorologische System des subarktischen Nordpazifik auswirkt und damit eine bislang nicht bekannte Fernwirkung entfaltet.

Von Seeigeln und Tang besiedelte Rotalgen. Foto: Universität Göttingen
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