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Archiv für: Juli, 2007

Südatlantische Tiefsee wird wärmer

Die globale Meereserwärmung hat möglicherweise die Tiefsee erreicht. Darauf deuten Messungen im Vema-Kanal hin, einem Canyon zwischen dem Argentinischen und Brasilianischen Becken in 4.500 Metern Tiefe. Deutsche und russische Forscher vermuten Auswirkungen auf die Ozeanzirkulation.

Chinas Papierhunger nützt und schadet zugleich

Altpapier-Ballen

Die chinesische Papierindustrie bekommt sowohl gute als auch schlechte Noten in einer aktuellen Studie: Zum einen stärkt die steigende Produktion von Zellstoffen den Markt für recyclebare Papierabfälle. Zum anderen kaufen chinesische Produzenten auch im großen Stil Holz, das in bedrohten indonesischen Wäldern geschlagen wurde. Altpapier: Im globalen Handel mittlerweile ein gefragter Rohstoff. Foto: Piero Scandolara [...]

Großtrappe wird in Großbritannien heimisch

Grosstrappe

Einer der größten flugfähigsten Vögel der Welt ist auch einer der seltensten: die Großtrappe. In Großbritannien galt der ein Meter große und bis zu 20 Kilogramm schwere Vogel seit 1830 als ausgestorben. Vogelkundler versuchen in Zusammenarbeit mit Biologen der University of Bath seit vier Jahren, die Großtrappe wieder in freier Natur anzusiedeln. Jetzt können sie [...]

Fleischverzehr fördert Erderwärmung

Rinder

Der Verzehr von einem Kilogramm Rindfleisch produziert mehr Treibhausgase als drei Stunden Autofahren – etwa 250 Kilometer Strecke -, wobei man die heimische Wohnung noch hell erleuchtet zurück lassen dürfte. Zu diesem Resultat gelangten japanische Forscher, welche die Produktionsbedingungen von Rindfleisch untersuchten.

Pflanzenschutzmittel: Langsam weniger Rückstände in Lebensmitteln

In Deutschland gehandelte Lebensmittel enthalten nur wenige Rückstände von Pflanzenschutzmitteln: Mehr als neunzig Prozent liegen unter der Hälfte der gesetzlichen Höchstmengen. Das berichtet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Zwischen 2003 bis 2006 habe es aber kaum positive Veränderungen gegeben, sagen die Forscher. Sie rechnen erst für die kommenden Jahre mit sinkenden Rückstandsgehalten.

Landschaftspflege bedroht regionale Arten

Die bei uns praktizierte Landschaftspflege bedroht die genetische Vielfalt in der freien Natur: Bei Gehölzpflanzungen und Begrünungsmaßnahmen werden häufig Arten gepflanzt, die vor Ort noch gar nicht vorkamen. Durch die massenhafte Anpflanzung dieser so genannten “gebietsfremden Herkünfte” werde die regionale heimische Flora genetisch verändert, warnt das Bundesamt für Naturschutz (BfN).



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