Posted in: Abfall und Schadstoffe, Energie 10. August 2006 01:41 Weiter lesen →

Batterien: Die meisten landen im Hausmüll

Nach der Batterieverordnung in Deutschland dürfen ausgediente Akkus und Batterien nicht in den Müll geworfen werden. Trotzdem wird derzeit pro Jahr nur etwa ein Drittel der verkauften Menge wieder über die Sammelstellen zurückgegeben. Große Mengen an Schadstoffen gelangen unkontrolliert in die Umwelt, so das Umweltbundesamt (UBA).

In Deutschland werden derzeit jedes Jahr weit über eine Milliarde Gerätebatterien verkauft. Diese enthalten cirka 4.700 Tonnen Zink, 1.500 Tonnen Nickel, 700 Tonnen Cadmium, sieben Tonnen Silber und drei Tonnen Quecksilber. Cadmium und Quecksilber zählen zu den giftigsten aller Schwermetalle.

Auch die Energie-Bilanz der Batterien ist vernichtend: Zur Herstellung von Primärbatterien wird cirka 40 bis 500-mal mehr Energie benötigt, als sie bei der Nutzung zur Verfügung stellen können. Damit stellen Batterien die teuerste Energieform überhaupt dar. Durch Wiederaufladen – in Form von Akkus – können allerdings Umwelt- und Energiebilanz verbessert werden.

Das Umweltbundesamt hat eine Broschüre zum Thema veröffentlicht: „Batterien und Akkus – Das wollten Sie wissen!“ gibt Hinweise zum richtigen Umgang und zur Entsorgung, erläutert die rechtlichen Grundlagen und bietet Informationen zur Umweltbelastung. Dazu gibt es einen wetterfesten Aufkleber für die Mülltonne mit der Aufschrift: „Altbatterien und – Akkus; Nie in den Hausmüll!“

Quelle: Umweltbundesamt (UBA), 10.08.2006

WWW:
Die 28-seitige Broschüre ist kostenlos erhältlich per Telefon (zum Ortstarif): 01888/305-3355, per Fax (zum Ortstarif): 01888/305-3356, per Email: uba@broschuerenversand.de oder per Internet: www.umweltbundesamt.de

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